Freitag, 28. Juli 2017

[little memory] Schnee wie Asche von Sara Raasch

Freitag, 28. Juli 2017


Autor: Sara Raasch
Titel: Schnee wie Asche
Reihe: Snow like Ashes #1

Band 1: Schnee wie Asche
Band 2: Eis wie Feuer
Band 3: Frost wie Schatten


 Achtung! 
Folgende Beschreibungen geben den Inhalt zusammengefasst wieder, allerdings sehr spoilerbehaftet. Ich möchte mir damit eine Gedankenstütze schaffen, um die weiteren Bände problemlos verfolgen zu können.
Wenn du keine spezifischen Informationen zu jeder kleinen Situation im Buch haben möchtest, dann lies nicht weiter!




 
Es gibt im Reich von Raasch mehrere Königreiche: 4 Jahreszeiten-Königreiche, in denen stets nur eine Jahreszeit vorherrscht und 4 Rhythmuskönigreiche, die alle Jahreszeiten in einem Rhythmus durchlaufen. Ebenso hat jedes Königshaus eine sogenannten Magsigne, die ihnen Magie verleiht und die eigene Bevölkerung stärken kann - diese können aber nur vom Herrschenden genutzt werden und müssen entweder männlich oder weiblich sein. (Winter und Herbst z.B. weiblich, Frühling männlich).
 
Das Buch beginnt mit einem Training zwischen Meira und dem Kronprinzen von Winter namens Mather. Die beiden leben zusammen mit anderen Winterianer-Flüchtlingen im Exil. Das Königreich Frühling und deren König Angra haben Winter vor über 16 Jahren überfallen und fast das gesamte Volk als Sklaven genommen; bis auf die wenigen Flüchtlinge, die nun etwas daran ändern wollen.
Meira würde gern helfen, ihre Magsigne von Winter (ein Amulett) zurückzuholen, damit sie ihre Magie wiederbekommen - doch sie darf nicht. Sobald sie ihre Magsigne wiederhaben, können sie auch eher Verbündete finden, die ihnen im Kampf gegen Frühling beistehen.
Sir, der Anführer der kleinen Gruppe und drei andere kommen von Spähmission aus Frühling und dessen Hauptstadt April zurück. Sie haben heiße Spuren auf das Amulett gefunden und durch eine List von Mather schicken sie Meira los, die endlich dem Königreich dienen kann und eine Chance bekommt, sich zu beweisen.
Sie kommt auch mit ihrem Begleiter in der Stadt an und ist schon bald am Turm von April - im Gespräch von Ältesten und Hauptmann Herod erfahren sie dann, dass das Medaillon bzw. die eine Hälfte noch in der Stadt zu finden ist. Doch sie werden bemerkt - doch Meira will nicht flüchten. Sie wagt es, die Medaillonhälfte zu holen und dringt in die Kanalisation ein; doch sie wird verfolgt. Dort findet sie aber die Schatuelle, wird aber schnell von Herod gefangen genommen. Mit einem Wurfmesser kann sie sich befreien und erfolgreich mit dem Amulette fliehen.
Als sie im Lager erschöpft ankommt, erlaubt ihr Sir nicht noch einmal, an einer Mission teilzunehmen, da sie sich seinen Anweisungen kein Aufsehen zu erregen widersetzt hat.
Mather möchte sie trösten; beide haben Gefühle füreinander, aber wegen Mathers Stand als Kronprinz ist ihre Anziehung nicht möglich (er muss sich mit einer Prinzessin verbinden und braucht eine weibliche Erbin wegen der Magie, da nur die weibliche Abstammungslinie die winterianische Magie wirken kann).

Plötzlich tauchen Männer aus Frühling auf, die Meira gefolgt sind und überfallen das Lager. Die Flüchtigen können die Soldaten töten, doch einer flieht. Nun müssen Meira und die anderen selbst fliehen; sie teilen sich in Gruppen auf und das Ziel ist das Rhythmus-Königreich Cordell. Meira reitet dabei mit Sir.
König Noam - von Cordell - führt selbst Krieg mit Frühling, da seine Schwester Königin von Herbst ist und es dort Kämpfe gibt. Frühling möchte Herbst sich auch vereinnahmen.
Als sie dort ankommen werden sie auch aufgenommen, wobei Noam viel Interesse an Meira zeigt. Am Abend soll ein Ball stattfinden, wobei Meira mehr als hübsch angekleidet wird und auf den Kronprinzen Cordells trifft: Prinz Theron. Von ihm erfährt sie dann auch, dass es ein Abkommen zwischen Sir und seinem Vater gibt, denn sie soll Therons Frau werden und beide Königreiche so einigen. Erst dann wird Noam Winter "helfen"; will aber später das gesamte Land auf den Kopf stellen um im Gebirge Zugang zu den Magiequellen zu finden, um selbst mehr Magie zu haben - die Rhythmuskönigreiche sind nämlich abhängig von den Jahreszeiten und können nur durch ihre Magsigne diese ausüben.
Meira fühlt sich von ihren Leuten verraten; sie und Theron sind beide Schachfiguren von diesem Spiel und haben keine eigene Meinung. Vermehrt träumt Meira nun auch von Winter und der toten Königin Hannah, die bei den Übergriffen von Frühling ihr Leben gegeben hat.
Am nächsten Tag findet Meira das Übungsgelände und übt mit ihrem Wurfmesser. Die Soldaten und auch Theron sind sehr beeindruckt. Mather taucht auf und will mit ihr reden - zwischen den beiden Männer ist große Anspannung spürbar.
Im Gespräch eröffnet Mather ihr, dass er kämpfen will für eine gemeinsame Zukunft mit ihr, doch sie hegt keine Hoffnungen mehr. Theron und Mather liefern sich dann einen Schwertkampf vor blinder, rasender Wut. Theron wird verletzt und Meira muss Mather dann aufhalten, den Kampf zu beenden. Sir kommt dazu und stoppt das Ganze komplett.
Meira nimmt Therons Seite ein und geht mit ihm. Sie lernt ihn kennen, denn obwohl er Kronprinz ist mag er sehr die Poesie und die Kunst. Er zeigt Meira so, dass man stets beides haben kann: Pflicht und Träume.
 
Es vergehen Wochen: Meira lernt sehr viel im Benimmunterricht, kommt aber mit ihrer Entschlüsslung ihrer Träume nicht weiter. Mit Theron versteht sie sich immer besser und zu ihren Freunden aus Winter meidet sie den Kontakt.
Doch Sir will sie dann sehen und eröffnet ihr, dass sie und Theron in zwei Wochen heiraten sollen, damit Noam sein Wort nach Hilfe auch hält. Meira rastet aus und will Noam zur Rede stellen - im Arbeitszimmer von ihm stößt sie auf einen Brief: er hat Mather an Frühling verkauft, um an die Minen in Winter zu kommen - sie eröffnet dies ihren Freunden. Und dann marschiert Frühling in Cordell ein, um Mather zu holen.
Theron ermöglicht Meira am Kampf teilzunehmen, da sie erst wieder herausgehalten werden soll. Während er seinen Vater zur Vernunft rufen will, da er all die Schuld auf Winter schiebt obwohl man mit Angra keine Deals machen kann und er das wissen müsste. Als der Kampf beginnt wird Meira schon bald von Sir getrennt - dieser stirbt. Mather wird von ihr weggezogen als die dort bleibt und trauert, während Herod Meira findet und gefangen nimmt.
Sie wird mit nach Frühling genommen und lernt Angra kennen: der trägt Verderben in sich (ist seit vielen Jahren alterlos und hat mehr Macht und bösartige Magie in sich als andere). Eine Vision zeigt Meira, wie Hannah sich ihm ergeben hat, als er Jannuari angreifen wollte. Sie hatten eine Abmachung: er tötet sie und lässt dann aber das gesamte Köngreich Winter in Frieden. Doch Hannah war schwanger, weswegen er dies nicht tat.
Angra spürt Magie in Meira und behält sie da. Sie wird in ein Arbeitslager in April gebracht und arbeitet am Bau der Mauer mit. Sie bekommt nun die schlimmen Zustände ihres Volkes am eigenen Leib zu spüren und ist mitten unter ihnen.

Viele Wochen vergehen. Meira schmiedet aus ihrer Gürtelschnalle ein Messer und kerbt die Stützpfeiler der Mauer immer wieder an. Beim Schichtwechsel der Soldaten aus Frühling lässt sie diese einstürzen; ein kleiner Junge aus Winter verteidigt Meira, als Soldaten sie festnehmen wollen, er wird dafür ausgepeitscht, was Meira nicht zulässt: sie schützt ihn und heilt seine Verletzungen, wie ein Wunder. Dadurch bekommen die Winterianer viel Hoffnung.
Meira wird weggeführt und zu Angra gebracht; der nutzt seine dunkle Magie und will sie brechen - er will wissen, warum ihr das gelungen ist. Mit Hannahs Hilfe entkommt sie seiner dunklen Vision und erfährt die Wahrheit über ihre Bestimmung: sie ist Hannahs Tochter, die Königin von Winter und gleichzeitig die Magsigne von Winter, da Hannah damals das Amulett zerbrochen hat, weswegen die Magie auf sie überging und da sie schwanger war, ging sie auch auf Meira über.
Angra gibt jedoch nicht auf und schleppt Theron hinzu, den er gefangen genommen hat (dieser hat sich ausgeliefert um seinen Vater zu zwingen, ihr zu helfen und Frühling anzugreifen). Er foltert ihn und will von Meira die Wahrheit über ihre magischen Fähigkeiten herauspressen. Sie kommen dann beide zu Herod, der sich an Meira vergreifen und sie töten will vor Therons Augen. Doch sie schafft es, sich zu begreifen und kann Herod töten. Gleichzeitig greifen Cordell und Herbst wegen Theron April an.
Meira und Theron ziehen neue Sachen an und trennen sich schon bald; doch vorher küssen sie sich. Sie will zu ihren Leuten, die von Soldaten angegriffen werden, als diese sich wehren. Sie sendet ihnen ihre Magie zu, wodurch die Winterianer neue Kraft und Hoffnung bekommen und sich so frei kämpfen. Sie wissen nun, dass Meira ihre Königin ist.
Plötzlich taucht Sir auf, lebend - denn Meira hat ihn damals mit ihrer Magie geheilt als er im Sterben lag, wusste dies aber nicht. Er kämpft direkt gegen Angra, als dieser Meira töten will und schlägt seine Magsigne in Form eines Stabes weg. Mather zerstört diese, bevor Meira ihn stoppen kann und die Verderbnis wird frei gesetzt. Nun ist diese böse Magie in Angra, doch dieser ist wie vom Erdboden verschluckt und voraussichtlich eine Magsigne selbst wie Meira.

In den kommenden Wochen befreien Meira und die Winterianer ihr restliches Volk aus den anderen Arbeitslagern und brechen alle gemeinsam nach Winter und dessen Hauptstadt Jannuari auf. Cordells Armee, sowie Noam und Theron begleiten sie dabei und übergeben ihnen Rationen, medizinische Versorgung und Lebensmittel.
Das Volk ist sehr froh, endlich frei und zu Hause zu sein. Meira akzeptiert ihr Schicksal und versucht, im Moment zu leben und ihre Sorgen um Angra und Noams zukünftige Forderungen zu vergessen.


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