Mittwoch, 9. November 2016

[little Bookies] Das Phoenix-Projekt & Das Sehnen der Nacht

Mittwoch, 9. November 2016


Kurzrezensionen sind meist praktischer und schneller zu schreiben - nach einem langen Tag hat man meist überhaupt keine Lust mehr, sich noch ewig vor den Computer zu setzen. Manchmal fehlen einem auch einfach die ausführliche Worte, man möchte aber trotzdem seine Meinung kund tun.
Übersichtlich und kurz gefasst sind sie noch dazu und...

... deswegen gibt es nun auch bei mir die Kurzrezensionen namens little bookies.




Das Phoenix-Projekt von Jacquelyn Frank


Der Inhalt & mehr Informationen? Klick mich!

Es war mein erstes Werk von Jacquelyn Frank, was ich gelesen habe und ich war demnach auch verdammt neugierig. Dennoch war mir aber gleichzeitig bewusst, dass ich nicht allzu viel erwarten kann bei einer Seitenanzahl von 116 Seiten – genauso war es leider auch. 
     Das Buch klingt schon in der Inhaltsangabe stark nach Erotik und auch genau das kam bereits nach 10 Seiten auf mich zu – und es verschwand nicht wieder. Gerade die vulgäre Sprache von der Autorin hat mir nicht gefallen und ihre ausgefallenen Beschreibungen und Ideen waren mir etwas befremdlich. Das Topping war übrigens ein sexueller Akt vor dutzend anderen Menschen... damit kann ich mich definitiv nicht identifizieren! 
     Die Charaktere – Amara und Nick – lernt man gut kennen, für 116 Seiten natürlich nicht sehr tiefgründig. Dennoch werden sie lebendig und bekommen diverse Charakterzüge zugeordnet, was sie mir trotzdem sympathisch machen konnte. Beide sind Gefangene in einem Projekt von Wissenschaftlern, die das unsterbliche Leben schaffen wollen – dabei wird mit Genmanipulation vorgegangen und diese ruft bei den Charakteren erhebliche Verhaltensänderungen auf, die stark tierisch angelehnt ist. Dadurch werden menschliche und soziale Charakterzüge auch überlagert und die beiden Personen wirken sehr triebgesteuert. Für mich auf den wenigen Seiten etwas too much – die Idee hat definitiv Potential, aber dazu braucht es einfach mehr Storytelling und nicht so etwas nur kurz und knapp abgehandelt. 
     Die Kurzgeschichte konnte dennoch Emotionen in mir wecken und mich teilweise auch fesseln, vor allem am Ende als die beiden Protagonisten aus ihrer Gefangenschaft entkommen wollen. Teilweise konnte die Autorin auch gut schreiben – gerade als sie den Wechsel von Mensch zu einem eher tierischen Denken beschrieb, war ich von ihrem Können begeistert. Es wird definitiv nicht das letzte Buch von Frank sein, gerade eben weil auch die anderen Bücher alle etwas dicker sind und mehr zu erzählen haben. Da wird die Bewertung dann vielleicht auch besser ausfallen und die Story kann sich besser entfalten! 

2/5 Herzen





Das Sehnen der Nacht von Lara Adrian

Reihe: Midnight Breed #9,5

Appetitmacher:
weitere Rezensionen auch auf dem Blog vorhanden.

Der Inhalt & mehr Informationen? Klick mich! 

Eine Kurzgeschichte von Lara Adrian und dabei bekommt Danika endlich die Chance auf ein zweites Glück! Ihr Gefährte ist im ersten Teil der Reihe ums Leben gekommen und nun ist sie mit ihrem gemeinsamen Sohn alleine – voller Trauer... 
     Ich ging aus diesen Gründen mit gemischten Gefühlen an das Ganze heran, denn immerhin hatte Danika schon einmal ein perfektes „Für immer und ewig“ bekommen und die Autorin vermittelt dieses Gefühl bei jedem neuen Pärchen verdammt stark.. wie sollte ich sie also nun so einfach mit einem neuen Mann sehen können? 
     Adrian startet jedoch wieder gut in die Geschichte und ich fühlte mich sogleich pudelwohl und wie zu Hause angekommen. Ja, sie schafft es, mich zu begeistern. Gerade als herauskommt, dass Dani ihren alten Freund Malcom trifft, der auch damals der beste Freund ihres verstorbenen Mannes war. Und ja, ich liebe diese Dramatik, dass er schon damals in sie verliebt gewesen war und sie eine gemeinsame Vergangenheit besitzen... es passt genau in mein dramatisch angelegtes Herz! 
     Auch Danika war mir als Protagonistin sehr sympathisch; aus Band Eins hatte ich so gut wie keine Erinnerungen mehr an sie, aber sie ist eine starke Frau, so wie man es von Adrian gewohnt ist. Ganz besonders gefiel mir ihre große Liebe zu ihrem Sohn Conner – Emotionen weckt die Autorin wie gewohnt und konnte mich deswegen auch so sehr von dieser kurzen Geschichte überzeugen! Einzig allein die Liebesbekundung der beiden Turteltauben hätte wirklich nicht sofort sein müssen... gerade weil ich immer Danikas verstorbenen Mann Conlan vor Augen habe. Ne, das hat mir wahrlich nicht gemundet! 
     Auch die Liebesschwüre am Ende des Bandes – typisches „Für immer und ewig“-Gerede – mundet mir nicht allzu stark, da dies Danika schon einmal alles hatte... mit ihrem verstorbenen Mann. Ich sehe das Ganze also etwas zwiespältig. 
     Dennoch muss ich glasklar sagen, dass die Geschichte mich gut unterhalten hat und ich Danika ihr neu gewonnenes Glück von ganzem Herzen gönne! Für Fans der Reihe ist diese Geschichte etwas für's Herz! Auch wenn es wirklich länger hätte sein können...
4/5 Herzen

 

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