Montag, 19. September 2016

[little Bookies] Geweihte des Todes & Stiller Schrei

Montag, 19. September 2016



Kurzrezensionen sind meist praktischer und schneller zu schreiben - nach einem langen Tag hat man meist überhaupt keine Lust mehr, sich noch ewig vor den Computer zu setzen. Manchmal fehlen einem auch einfach die ausführliche Worte, man möchte aber trotzdem seine Meinung kund tun.
Übersichtlich und kurz gefasst sind sie noch dazu und...

... deswegen gibt es nun auch bei mir die Kurzrezensionen namens little bookies.




Geweihte des Todes von Lara Adrian


Reihe: Midnight Breed #8


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Lang ist es her, seitdem ich den letzten Band der Vampire von Adrian schon wieder mal gelesen hatte. Dennoch fühlte ich mich gleich wieder sehr heimisch in ihrer Welt. 
     Wie gewohnt fackelt die Autorin auch nicht lang und heizt dem Leser und den Protagonisten Jenna und Brock von Anfang an ein. Die Handlung beginnt direkt auf der ersten Seite und weiß zu fesseln. Besonders nett finde ich an diesem Buch, dass Jenna mal keine Stammesgefährtin ist. Durch ein Implantant des Ältesten aus Band 7 verändert sich jedoch ihre DNA und Jenna bekommt ungeahnte Kräfte. Leider wird bis zum Ende nicht geklärt, was es denn nun eigentlich ist und was es für sie bedeutet. Adrian lässt ihre Leser im Dunkeln tappen und das finde ich sehr schade. 
     Was von Anfang an greifbar war, war die Verbundenheit von Brock und Jenna, die man mit jeder Silbe nachfühlen konnte. Beide sind sehr sympathische, facettenreiche Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss. Auch gemeinsam geben sie ein tolles, toughes Paar ab, aber im Gegensatz zu anderen Paaren war mir bei den beiden alles ein wenig zu glatt. Obwohl sie diejenigen sein müssten mit den größten Problemen. Und so ganz nebenbei: mich nervte es richtig enorm, wenn da stand „Brock kicherte“... ein großer, muskelbepackter, starker Mann – der kichert. Glasklar! 
     Ich war dennoch gefesselt und die Seiten sind nur so verflogen. Etwas schade fand ich es, dass der Gegenspieler Dragos nicht direkt auf den Orden und seine Krieger getroffen ist. Alles fand aus der Ferne statt und das war auch nicht allzu viel. Er plant und plant und plant... Adrian zieht es da schon ein bisschen in die Länge. Einen direkten Showdown gab es auch nicht, das war ein bisschen lasch für den gewohnten Adrian-Stil. Natürlich macht der Orden große Fortschritte, vor allem den Stammesgefährtinnen zu verdanken, aber der Rest war wirklich etwas lahm. 
     Ganz besonders schön fand ich, wie immer, dass sämtliche andere Charaktere aus den vorherigen Büchern wieder ihren Platz fanden und wichtig für die Handlung waren. Man muss sich einfach nie verabschieden und das liebe ich!
     Dennoch muss ich sagen, dass dieses Buch hier nicht mein absoluter Liebling ist. Andere Teile der Reihe haben mich emotional mehr angesprochen. Sei es drum: ein gutes Buch ist es definitiv!

4/5 Herzen





Stiller Schrei von Shelley Coriell


Reihe: The Apostels #1

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Das Buch klang von Anfang an nach einem tollen Romantic-Thrill und für mich wurde es auch echt mal wieder Zeit, in das Genre abzutauchen. Viel zu lange war ich abstinent davon! Das Buch war wirklich gut für eine „Rückkehr“ und ich wusste wieder, wieso ich so gerne so eine Art Bücher lese. 
     Insgesamt würde ich das Buch als düster beschreiben: der Serienkiller „Schlächter“ bringt Journalistinnen mit dutzenden Messerstichen um und ergötzt sich an ihren Blut. Er geht sehr akribisch und genau vor und der Schreibstil der Autorin fasst diese kühle Art sehr genau auf. Mir war es am Anfang des Buches teilweise zu blutig beschrieben, mit der Zeit gewöhnte ich mich aber daran. 
     Der Schlächter hat einen Job nicht zu Ende gebracht: Katerina Erickson lebt noch und er will das ändern. Ihm auf der Spur ist der FBI-Agent Hayden Reed, der ebenfalls nach der einzigen Überlebenden der Massaker sucht. Dadurch, dass man Hayden begleitet, hat man dutzende Einblicke in die Ermittlungen, was auch sehr realistisch ist. Es dauert nicht sehr lange, da stößt Hayden auch auf Kate und es scheint eine sehr schnelle Auflösung über die Idendität des Schlächters zu geben. Hier ging es mir viel zu schnell! Doch zum Glück war das noch längst nicht alles; die Autorin weiß sehr wohl zu überraschen und zu täuschen. Dennoch wirkt der Anfang sehr gezwungen, z.B. auch weil Kate nicht an die Hilfe der Polizei glaubt und sich lieber allein durchschlägt. 
     Zum Glück nahm das im Verlauf immer weiter ab. Man kann die Charaktere langsam besser kennen lernen, was mir gut gefällt. Kate, die starke und mutige junge Frau, die immer wieder versucht, die Scherben ihres Lebens zusammen zu sammeln und dagegne der kühle, berechenbare Hayden, der eine perfektionistische Lebensweise an den Tag legt und sich in seine Arbeit regelrecht stürzt. Neben den beiden gibt es noch eine ganze Reihe anderer Handlungsstränge – nach meinem Geschmack zu viele, denn manchmal wird schon nach einer halben Buchseite das Setting gewechselt. Mich brachte das des Öfteren mal aus dem Konzept und ich empfand es als unnötig. Alles ist sehr verworren, selten aber auch vorhersehbar. 
     Die Anziehung der Protagonisten entwickelt sich langsam und nachvollziehbar. Es ist eine süßer Beigeschmack zur eiskalten Suche und der aufkommenden Angst, dass der Schlächter Kate erwischen könnte. Die Spannungskurve wird immer weiter gesteigert und der Schlächter wird immer verzweifelter, begeht Morde am helligsten Tag, um an sein Ziel zu kommen. Am Ende war ich gespannt wie ein Flitzebogen und ich hoffte nur, dass Kate und Hayden heil aus der Sache raus kommen würden. Das Versteckspiel mit dem Serienmörder ist gut, glücklicherweise unterliegt er schlussendlich doch und die Autorin schafft ein schönes Happy-Ending. Für mich ein gutes Buch, was ich sicherlich gerne einmal wiederlesen würde!
 4/5 Herzen

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