Sonntag, 13. September 2015

[little Bookies] Ashes 03. Ruhelose Seelen & Ashes 04. Pechschwarzer Mond

Sonntag, 13. September 2015


Kurzrezensionen sind meist praktischer und schneller zu schreiben - nach einem langen Tag hat man meist überhaupt keine Lust mehr, sich noch ewig vor den Computer zu setzen. Manchmal fehlen einem auch einfach die ausführliche Worte, man möchte aber trotzdem seine Meinung kund tun.
Übersichtlich und kurz gefasst sind sie noch dazu und...

... deswegen gibt es nun auch bei mir die Kurzrezensionen namens little bookies. 




Ashes #3 Ruhelose Seelen & 
Ashes #4 Pechschwarzer Mond von Ilsa J. Bick

Autor: Ilsa J. Bick 
Titel #1: Ruhelose Seelen
Titel #2: Pechschwarzer Mond
Reihe: Ashes Trilogie #3


Der Inhalt & weitere Informationen? Klick mich!




Ruhelose Seelen:

Da der dritte Originalband im Deutschen in zwei Teile gesplittet wurden, fasse ich beide Bände in zwei Kurzrezensionen zusammen, welche dann eine gesamte Rezension für das Finale von „Ashes“ bilden soll. Sobald ich an „Ashes“ denke, fällt mir eine unmenschliche Brutalität ein, mit welchem der Endzeitroman daher kommt. Den Vorgänger fand ich teilweise verwirrend, aber richtig fesselnd und nun wollte ich unbedingt wissen, wie das Ganze enden soll und ja, ich hoffe auf einen Hoffnungsschimmer und gute Erklärungen! 
     Das Buch geht sofort spannend und fesselnd weiter und zwar genau an der Stelle, an der der Vorgänger aufhört: Alex sitzt im Bergwerk fest, welches um sie herum einstürzt. Hilfe bekommt sie von Wolf und seiner Truppe. Schneller als man sich versieht, befindet man sich wieder mitten in der Handlung. Damit steigt auch sofort wieder meine Ekelgrenze, die hier wieder enorm hoch legt. Wirklich, ich habe schwache Nerven und das Buch war mir an vielen Stellen einfach zu viel, was meinen Lesefluss beeinträchtigte. Generell habe ich auch Anlaufzeit gebraucht, bevor ich sagen konnte, dass das Buch mich fesselt. 
     Als es dann soweit war, verfolgte ich mit einer gruseligen und traurigen Grundstimmung die Schicksale von Alex, die Wolf nicht aus den Augen lässt, Chris, der in eine tödliche Falle gekommen ist, Peter, welcher immer noch ein Gefangener ist und schrecklich misshandelt wird und auch Tom, der allerdings nur wenige Kapitel bekommt – schade! Gerade die anfängliche Beziehung von Alex und Tom war es doch, was die Geschichte so einzigartig gemacht hat. Mittlerweile hat man nur noch das Gefühl, sich in einer Endlosschleife zu befinden, in der es darum geht, zu überleben. Auch gab es viele Szenen in Rule, die mich jedoch echt nicht interessierten, auch von den Charakteren her. Was mich allerdings freute war, dass Ellie endlich wieder auftaucht und der Leser sofort merkt, wie sie sich entwickelt hat. 
     Ich verfolge das Buch gefesselt, und erhoffe mir Hoffnungsschimmer, kleine Lichter am Horizont, die jedoch nie in Sicht kommen. Hier gibt es nur die richtig düstere Wahrheit, was mir missfällt, wenn ich ehrlich bin. Gut, es soll nichts beschönigt werden, aber bisher begreife ich nicht, worauf die Autorin hinaus will. Gegen Ende kommen sehr viele Geheimnisse ans Licht, wobei manche allerdings irgendwie nicht von Belang erscheinen. Auch Überraschungen hält das Buch für sich bereit, die einen schier umhauen können. Für mich heißt es also: schnell weiter und auf zum Finale!


4/5 Pfoten






Pechschwarzer Mond:

So, schneller als gedacht habe ich dann die Reihe beendet. Ja, ich dachte mitten im dritten Band, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass das was werden soll. Gegen Ende des Buches kam endlich mehr Spannung auf und genauso spannungsgeladen ging es dann weiter im Abschlussband. 
     Es wird rasant an Fahrt aufgenommen und man bekommt keine Gelegenheit mehr durchzuatmen. Ich war fassungslos, was sich teilweise abgespielt hat. Anfangs zweifelte ich noch an einem grandiosen Finale. Ich verstand lange Zeit nicht, wieso Rule immerzu der Dreh- und Angelpunkt der Story war und direkt eine Antwort bekommt man auch nicht. Die Autorin legt Wert darauf, dass jeder seine eigenen Schlüsse zieht und zwischen den Zeilen liest. Mir ist das relativ gut gelungen, weswegen ich am Ende zufrieden war mit den Erklärungen für die Hauptcharaktere, aber auch für die Situation der gesamten Welt. Wenn die Charaktere keine Antwort auf das Warum finden, wie sollen die dann die Leser bekommen? 
     Mir gefiel noch besonders gut, dass endlich alle Stränge zusammen finden, d.h. vor allem das glorreiche Trio vom Beginn bestehend aus Alex, Tom und Elllie erfahren die Schicksale der anderen und auch Chris bekommt Gewissheit über seine Freunde und Verwandten. Mehrere großartige Rätsel werden gelüftet und es erfordert stets viel Geschick, die Botschaften zwischen den Zeilen zu entschlüsseln. Es geht Schlag auf Schlag dem Ende entgegen und teilweise vergoss ich auch Tränen, so sehr hatte mich das Fieber gepackt. 
     Was folgte war ein furioser Showdown mit einem sehr offenen Ende, was mich allerdings zufriedenstellt, denn wichtige Aussagen werden geklärt und alles weitere? Man darf selbst seine Gedanken weiterspinnen und für mich machte dieses Ende die Bücher einfach rund. Kein Wort mehr war nötig. 
     Und deswegen verliere ich nun auch kein weiteres Wort mehr.


5/5 Pfoten 

 

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