Sonntag, 17. Mai 2015

[little Bookies] Guild Wars - Die Geister von Ascalon und Elemente der Schattenwelt 01. Blood & Gold

Sonntag, 17. Mai 2015


Kurzrezensionen sind meist praktischer und schneller zu schreiben - nach einem langen Tag hat man meist überhaupt keine Lust mehr, sich noch ewig vor den Computer zu setzen. Manchmal fehlen einem auch einfach die ausführliche Worte, man möchte aber trotzdem seine Meinung kund tun.
Übersichtlich und kurz gefasst sind sie noch dazu und...

... deswegen gibt es nun auch bei mir die Kurzrezensionen namens little bookies.



 
Guild Wars - Die Geister von Ascalon von Matt Forbeck


Autor: Matt Forbeck
Titel: Die Geister von Ascalon
Reihe: Guild Wars #1

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Manche kennen wahrscheinlich den PC-Epos „Guild Wars“ - und genau in dieser Welt spielen auch die bisher drei bekannten Bücher zur Serie. Doch, wenn ich ehrlich bin: man muss das Spiel nicht mal ansatzweise kennen! Das nimmt keinen Einfluss darauf, eher im Gegenteil: das Buch verzaubert mit seiner Wort- und Sprachgewalt. Es war für mich der pure Lesegenuss, da man so atemberaubende Bilder beschrieben bekommt, die einen das Geschehene real werden lassen.  
     Gerade aus diesem Grund wollte ich die Rezension schreiben: da es mich total begeistert hat. Der Weltentwurf ist absolut klasse, man bekommt viel zu den Völkern erklärt, ihrer Geschichte und man merkt, wie diese miteinander umgehen. Ich möchte hier bei nicht zu viel verraten, aber Tyria hat eine epische Geschichte, die den Abenteurer in einem erwecken. 
     Die Charaktere, allen voran die Hauptfigur und der Mensch Dougal Keane, sind sehr vielschichtig, durchdacht und zunächst von Vorurteilen geprägt. Sie alle haben ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Gründe, um das Abenteuer in die Geisterstadt Ascalon auf sich zu nehmen. Es gibt viele Überraschungen, Irrungen und Wirrungen, sowie gesponnene Intrigen, die einen schier umhauen. Freunde werden zu Feinden und umgekehrt. Und dabei bleibt es meistens so spannungsgeladen, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen und das ist bei mir in letzter Zeit wirklich selten. 
     Umso größer war nun auch mein Lesespaß – das Buch hat mich so begeistert, wie es lange keines mehr getan hat. Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich noch in die Rezension schreiben soll außer: es lohnt sich! Ein spannend-fantastisches Abenteuer ist hier garantiert!
5/5 Herzen





Elemente der Schattenwelt 01. Blood & Gold von Laura Kneidl


Autor: Laura Kneidl
Titel: Blood & Gold
Reihe: Elemente der Schattenwelt #1

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Mein erstes Buch aus dem Label „Impress“ und ja, ich hatte da so meine Erwartungen an „Blood & Gold“ - immerhin locken ein wunderschönes Cover und ein fantastisches Thema. Aber, aber, aber... das Buch war für mich einfach nur enttäuschend und es konnte keine meiner Erwartungen erfüllen... na ja, obwohl das schöne Cover hat es immer noch. 
     Das Buch geht locker-flockig los: Cain, die Protagonistin, ist bei ihrer Aufnahmezeremonie bei den Huntern dabei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wohin sie zugeordnet wird: Blood Hunter oder Moon Hunter. Den Anfang fand ich sehr interessant und gut – man steigt mitten im Geschehen ein und erfährt nebenbei von der Welt, in der Cain lebt. Diese Hunter jagen nämlich übernatürliche Wesen und sind zusammen geschlossen aus 5 Ordnen. Ob man Hunter wird oder nicht liegt in den Genen festgelegt. Ich war gespannt auf weitere Kapitel, konnte ja aber nicht ahnen, was da auf mich zukommen wird... 
     Cain war eine etwas nervige Protagonistin, über die man erzählt bekommt, dass sie sehr schüchtern fremden Menschen gegenüber ist, dass man aber außer auf den ersten 20 Seiten gar nicht merkt. Auch ihr Venator (ähnlich einem ergänzenden Kampfpartner) Warden ist mir nich allzu lieb gewesen, da er als kalt und unnahbar beschrieben wird, sich das aber auch schnell schnell wieder ändert. Sämtliche andere Figuren bleiben für mich blass und/oder unnahbar. 
     Es geht weiter mit „Dingen, die ich nicht verstanden habe“, z.B. wieso sind die Venatorenpaare denn immer Männlein/Weiblein, wenn es ganz zufällig auch noch verboten ist, ein Paar zu werden? Wie wäre es denn mit zwei besten Freundinnen, die sich ergänzen oder zwei echten Kerlen? Ich denke, das dient vor allem dem Drama. Auch habe ich die bevorstehende Isolation der Anfänger nicht verstanden. Ist ja mega geil, dass Cain und Warden gleich zweimal einfach so ausbrechen können... richtig gute Sicherheitsvorkehrungen und perfekte Isolation. Einfacher hätte man es sich nicht machen können – dazu kommen noch die richtig harten Strafen der Obersten, die aus stundenlangem Arbeiten in der Wäscherei bestehen... also, da hätte ich es mir ja auch mehrmals überlegt, überhaupt daran zu denken, abzuhauen! 
     Anschließend kamen mir immer wieder Parallelen zu Cassandra Clares Schattenjäger in den Kopf, die ich vor allem an der Grundidee fest mache.. ich denke, über Inspiration der Autorin kann man hier definitv sprechen! Ich empfand das Buch aber genau deswegen als lasch. Und ich kriegte den Gedanken auch nicht mehr aus dem Kopf. 
     Zur Mitte hin wurde das Buch dann wieder besser, etwas spannend und kann auch überraschen. Leider hielt dieser Zustand nicht lang an, es wurde wieder mehr als vorhersehbar und das Ende bzw. den finalen Showdown fand ich einfach nur wahnwitzig. Irgendwie hatte ich hier viel mehr Story erwartet und bin nun mehr als enttäuscht darüber.
 2,5/5 Herzen

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