Donnerstag, 12. Februar 2015

[little Bookies] AMOR 01. Lyon & Nachtmahr 01. Das Erwachen der Königin

Donnerstag, 12. Februar 2015



Kurzrezensionen sind meist praktischer und schneller zu schreiben - nach einem langen Tag hat man meist überhaupt keine Lust mehr, sich noch ewig vor den Computer zu setzen. Manchmal fehlen einem auch einfach die ausführliche Worte, man möchte aber trotzdem seine Meinung kund tun.
Übersichtlich und kurz gefasst sind sie noch dazu und...

... deswegen gibt es nun auch bei mir die Kurzrezensionen namens little bookies.




A.M.O.R. 01. Lyon von Stephanie Madea

Autor: Stephanie Madea
Titel: Lyon
Reihe: A.M.O.R. #1

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Mein erstes Buch von Stephanie Madea und eigentlich nicht mein Letztes, auch wenn ich momentan einfach kein gutes Gefühl bei den restlichen Werken habe, denn dieses hier hat mir so gar nicht zugesagt. Welches ich nun abgebrochen habe... Wie kam es wohl dazu? 
     Alles fing gut an, Romantik-Fantasy ist genau mein Ding und ich war frohen Mutes. Auch neuartige Ideen gab es: verschiedene Vampirrassen, die mit speziellen Kräften gesegnet sind. So können die Amorphen sich in einfach alles verwandeln, während die Magycen magische Fähigkeiten besitzen. Zwischen den beiden Rassen herrscht Krieg und hier setzt die Handlung auch an; in der Vergangenheit. Lyon lernt man kennen als einen guten, wenn auch jungen König. 
     Angekommen in der Gegenwart begegnet man Adina, die im Kloster aufgewachsen ist. Sie ist sehr ehrgeizig und lässt sich nicht unterkriegen; auch nicht nach ihrem Überfall von Lyon. Der lag 500 Jahre in einem Tiefschlaf, mit besonderem Grund. Die Lage für die Amorphen ist ernst. So weit, so gut.
      Doch plötzlich ging es los: Lyons Gedanken nach seinem epischen Tiefschlaf liefen erst mal rund um sein männliches Geschlecht und die bald darauf folgende Orgie war für mich hier ein kleiner negativer Höhepunkt,was für ein Wortwitz. Mal davon abgesehen, dass Lyon sich erst mitreißen lässt und er dann plötzlich wegen Adina abbricht – mal ehrlich, dieses: „Oh mein Gott, sie/er ist SO TOLL, ich kann sie/ihn nicht mehr vergessen. Sie/er ist mein Partner für's Leben!“, usw. ist so abgedroschen, das macht einfach keinen Spaß mehr. Vor allem, wenn es so unpassend präsentiert wird. 
     Dem folgte einer der doch recht häufigen Logikfehler, der ungefähr so aussah: Lyon, 500 Jahre im Tiefschlaf hat keine Ahnung von der sich veränderten Welt und ist nur immer mal kurz um sich zu nähren aufgestanden – aber: er soll Yamaha und YouTube kennen. Bitte? Hat er die Weisheit mit Löffeln gefressen? 
     Ich fing an zu überblättern, konnte einigen Gedankensprüngen einfach nicht mehr folgen. Außerdem wird der Konflikt zwischen Lyon und Adina sinnlos in die Länge gezogen: erst will er sie aufklären über seine Spezies, dann im nächsten Moment nicht mehr, obwohl er die Möglichkeit dazu erhält. Launisch? Nein, auf keinen Fall * ironie off* 
     Weiter geht’s mit Sex im Kloster (WTF?!) und einem Ziehvater, bei dem nach über 20 Jahren auch mal gemerkt wird, dass er ein Vampir ist. Dazu noch die mehr als unverständliche Geschichte der AMOR, wenig Spannung und keinerlei Lösung irgendeines Problemes - außer das Problem der dauerhaften Geilheit von Lyon auf Adina - brachten mich zum Buchabbruch. Irgendwann war das Maß eben doch voll. Schade, aber dafür gibt es von mir keinen Preis.

1/5 Herzen





Nachtmahr 01. Das Erwachen der Königin von Ulrike Schweikert

Autor: Ulrike Schweikert
Titel: Das Erwachen der Königin
Reihe: Nachtmahr #1

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Auch diese Kurzrezension steht unter keinem guten Stern, denn auch den Auftakt der Nachtmahre und somit „Das Erwachen der Königin“ war nur unwesentlich besser als mein obiges Buch. 
     Schon im Prolog hatte ich das Buch so halb schon satt, denn hier lernt man die wahre Natur der Nachtmahre kennen, die Schweikert erschaffen hat. Für mich absolut nicht mein Ding: brutal, sehr speziell beherrschend und sexfanatisch. Das war mir hier schon zu viel, denn so richtig verstehen kann ich solche Bücher im wahren Leben ja nicht.. wie soll ich das also mit Nachtmahren verstehen? Richtig, wohl eher gar nicht. 
     Weiter geht es mit Lorena, das Gegenteil der typischen Nachtmahre und die erste von vielen blassen Charakteren, die so erschaffen wurden. Ich kam weder ihr, noch ihrem Geliebten, noch sonst irgendjemanden in diesem Buch nah. Es bleibt alles distanziert und kühl. Generell ist Lorena eine Person, die mich durch ihre Heulerei, ihre Naivität, ihre Einfältigkeit und ihre Überreaktionen einfach nur nervte und wobei ich es sehr sinnlos fand, dass sie ja weiß, was Nachtmahre sind und das man ihre „Art“ so bezeichnet, aber doch irgendwie keinen Schimmer haben soll, was das mit ihr ist und was mit ihr los ist... äh, da kann doch irgendwas nicht ganz übereinstimmen! Ach so, ja: und Lorena humpelt die erste Hälfte des Buches nur. Statt gehen steht immer zu „humpeln“ - wieso? Keine Ahnung. 
     Einen roten Faden suchte ich die ganze Zeit über vergeblich. Auch am Ende des Buches hatte ich keinen blassen Schimmer, was jetzt eigentlich der Sinn war. Es war für mich wie eine große Einleitung zum nächsten Teil. Schönen Dank auch! Es passiert einfach nichts! 
     Sehr absurd war auch Lorenas Typveränderung für mich. Sie ist das kleine, graue und stille Mäuschen, was niemanden weh tun will und sehr weinerlich daherkommt, aber sobald ihr Nachtmahr die Kontrolle übernimmt ist sie das ganze Gegenteil. Auf mich wirken die Gespräche ihrer beiden Persönlichkeiten eher schizophren dargestellt; ich konnte mich kein Stück einfühlen. Mal davon abgesehen, dass sie dazu noch total besessen von ihrer angeblich so großen Liebe Jason wirkt und das sofort von Anfang an... 
     Auch wichtige Erklärungen, die man selbst wohl gebraucht hätte, um alles mehr zu verstehen wurden mit dem Satz „Sie sprachen lange miteinander“ einfach übergangen. Aber, vielleicht hätte ja gerade das mich interessiert? Was hier passiert ist, verstehe ich einfach mal so gar nicht.. 
     Diese ganzen Dinge waren für mich ein Grund, nur noch zu überblättern und für mich interessante Passagen zu lesen, bis ich am Ende angekommen war. So richtig dran am Buch war ich aber lange nicht und meiner Meinung nach wurde es dann auch nicht mehr besser – das kann ich sicher beurteilen, da ich doch recht viel noch gelesen habe. 
     Es wird noch sinnlos dramatisch, es gibt keine Charakterentwicklung und den Sinn suchte ich immer noch. Auch das Ende riss es für mich nicht mehr raus, denn dieses hätte es auch viel eher geben können. Hier würde es noch mal sinnlos in die Länge gezogen bis zu dieser Szene... 
     Aber gut, nach Band Eins ist nun Schluss für mich!
 1,5/5 Herzen

2 Kommentar[e]:

  1. Auweiha. Und schon wieder ziemlich schlechte Bewertungen zu Büchern, die ich eigentlich sehr gerne lesen würde... Ich muss echt vielleicht mal auf dein Urteil hören und die Finger davon lassen... x.x

    LG
    Nazurka

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  2. Ich will mich ja nicht wiederholen, ne, aber - das mit "Nachtmahr" habe ich dir voooorher gesagt :D Nein, also ehrlich, von der Autorin sollte man die Finger lassen. Die hat noch so eine andere, da habe ich mal den ersten Band gelesen, weil ein Freund von mir die toll fand, und ich hab's gehasst. Ganz so wie du hab ich das Buch hier zwar nicht verrissen und das Düstere, Leidenschaftlich-Tödliche hat mir sehr gefallen, aber Lorena ist einfach nur nervig :D
    Und beim anderen - Sieben-Verlag-Bücher lese ich ja eh nicht, von daher hätte für mich da zum Glück sowieso keine Gefahr bestanden. Aber gut, dass du es noch mal sagst :D

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