Sonntag, 20. April 2014

[Meinung] Mindhunter: Tödliche Gabe von Suzanne Brockmann

Sonntag, 20. April 2014


Dieser Post handelt von dem Buch "Mindhunter: Tödliche Gabe" von Suzanne Brockmann, welches ich auf der Hälfte von insgesamt 635 Seiten abgebrochen habe.
Ich kam bis zur Seite 327 und dann schien es mir schier unmöglich, weiterzulesen.

Ich hatte mich wirklich sehr auf das Buch gefreut - es klang nach einer SEAL-Geschichte gepaart mit Fantasy. Doch von SEALs war hier leider nichts zu finden. Es gibt dafür sehr vielfältige magische Gaben, die das Ganze sehr interessant halten, allerdings auch recht kompliziert sind.

Die Geschichte selbst spielt in der nahen Zukunft, wo die Erde von einer Wirtschaftskrise heim gesucht wird. Die Luxusdroge Destiny, die ewige Jugend verspricht, aber die Menschen immer weiter zum Abgrund treibt, bis sie austicken.
Im Gegensatz dazu ist das Obermeyer-Institut mit den sogenannten Thans, die Menschen mit magischen Gaben, die gegen die Droge vorgehen. Dazu gehört auch Michelle, eine der Hauptpersonen.
Shane kommt als "Potenzieller" auch dazu - ein Mensch, dessen Gehirnvernetzung genauso groß sein kann, um magische Gaben zu erlangen, dies aber erst antrainieren muss. Beide sind recht tolle Charaktere, auch wenn es ab und an doch etwas irrsinnig zu sein scheint.

Es gibt meiner Meinung nach viel zu viele Handlungsstränge, fast jeder bekommt seine eigene Liebesgeschichte - also kein Wunder, warum das Buch so dick ist. Auf manche hätte man schon verzichten können. Diese irren Wechsel sind nicht nur durcheinander, sondern auch verwirrend und viel zu schnell. Man blickt manchmal gar nicht durch. Auch die Personenanzahl ist recht hoch, was auch nicht viel Gutes dazu beiträgt.

Viele Gedanken drehen sich außerdem um Sex, sogar, wenn es völlig unangebracht ist. Doch dachte ich, es geht einige Zeit, bis plötzlich ein homosexuelles Paar auf den Plan trat, womit ich nicht gerechnet hätte.
Und womit ich leider auch nicht klar kam. Deren Fantasien zu lesen und auch, wie sie sie auslebten stieß bei mir an eine innere Grenze, die ich gar nicht kannte - und wegen diesen ganzen Gründen entschloss ich mich zum Abbruch.

Da mein Abbruch eine persönliche Sache ist und nichts mit dem Wert des Buches zu tun habe, werde ich dieses hier nicht bewerten und kann es mit seinen innovativen Ideen trotz allem empfehlen! Es birgt viele interessante Ideen und kann schon überzeugen!
Ich selbst habe es mir jedoch anders vorgestellt, bin nun enttäuscht und werde das Buch beiseite legen.

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