Donnerstag, 29. August 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #30

Donnerstag, 29. August 2013


Die letzten Neuzugänge im August sind nun endlich alle beisammen, weswegen ich nun diesen Post getrost schreiben und veröffentlichen kann. Obwohl ich momentan ja das Gefühl habe, dass hier von den Seiten meiner Leser etwas tote Hose herrscht und seit Sonntag auch in meinem Leseverhalten *hust* - ich hoffe, das kommt beides wieder in Ordnung!


Mara Lang  -  Masken: Unter magischer Herrschaft

Auf dieses Buch habe ich schon ziemlich lange gewartet - so habe ich mich vor einiger Zeit (keine Ahnung, wann genau) bei einer Wanderbuch-Aktion angemeldet und nun war ich endlich an der Reihe. Ich hatte ja keine Ahnung, dass das Buch so dick ist! oO
Gerade jetzt, wo es in meinem Leben so stressig ist und alles neue auf mich einstürzt, so dass bisher seit vier ganzen Tagen keine Zeit zum Lesen blieb, habe ich dieses Werk hier liegen... ich hoffe, dass wird jetzt bald besser. Das Buch muss bald weiter!
(Verlag: Droemer Knaur // 602 Seiten)



Amanda Hocking  -  Watersong 02. Wiegenlied

Auf das Buch bin ich auch mega gespannt, weswegen es eigentlich auch eine meiner aktuelle Lektüren seien sollte, WENN ich denn Zeit hätte.
Band Eins war gut, aber irgendwie hat mir da so einiges gefehlt, weswegen ich jetzt mehr als gespannt bin, ob das hier wohl besser wird oder ob ich der Reihe wohl doch den Rücken kehren werde... 
Das Cover ist dieses Mal im Übrigen nicht so außergewöhnlich wie bei Band Eins. Kein schönes Schimmern mehr :(
(Verlag: Cbt // 317 Seiten)



Alexandra Bracken  -  Aus Licht gewoben

Dieses Buch hier hat mir wieder die liebe Sonne von "back down to earth" geschickt, welches das nächste - Überraschung! Aktions-Buch sein soll. Was sie bekommen hat, wird sie sicherlich bald zeigen, doch das Thema können und möchten wir noch nicht bekannt geben; sobald die neue Runde startet, bekommt ihr bescheid! ;)
Ansonsten ist das ein Buch, was ich schon EWIG mal lesen wollte, weswegen ich ganz froh bin, dass ich dazu nun die Möglichkeit bekommen habe. Ich bin gespannt!
(Verlag: Goldmann // 348 Seiten)




Simone Elkeles  -  Du oder der Rest der Welt 

Anfang diesen Monats habe ich erst "Du oder das ganze Leben" verschlungen und endlich verstanden, was denn alle so gut an der Trilogie finden - morgen gibt es übrigens die Rezension dazu!
Jedenfalls fackelte ich nun nicht lange und so durfte sogleich auch Band Zwei bei mir einziehen, worauf ich schon ziemlich gespannt bin. Ist ja einiges an Zeit vergangen und wenn Carlos so sein will, wie sein Bruder... ui ui, das kann spaßig werden!
Ich freue mich schon auf eine spritzig-frische und süße Geschichte, auch wenn sie wohl erstmal warten muss. Erstmal muss ich überhaupt wieder Zeit haben... ;)
(Verlag: Cbt // 379 Seiten)
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Dienstag, 27. August 2013

[Rezension] Töchter des Mondes 02. Sternenfluch von Jessica Spotswood

Dienstag, 27. August 2013



Autor: Jessica Spotswood
Titel: Sternenfluch
Originaltitel: Star Cursed
Reihe:
Töchter des Mondes #2
Verlag: Egmont INK
Umfang: 377 Seiten
Preis: 17,99 €uro
ISBN: 978-3-8639-6025-4
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse des Vorgängers enthalten.



Klappentext

Als eine der letzten Hexen schwebt Cate in großer Gefahr: Ihresgleichen wird von der Gesellschaft gefürchtet und gejagt. Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu schützen, tritt Cate der Schwesternschaft bei – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand plant. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. 
Als die Schwesternschaft Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, spitzt sich die Lage zu: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten... (Bild- & Textquelle: Egmont INK)



Meine Meinung

Der erste Band um die drei Hexenschwestern war im letzten Jahr mein absolutes Lieblingsbuch, nicht nur deswegen waren meine Erwartungen an dieses Buch richtig hoch. Ich war mehr als gespannt – denn diese Reihe kann einen verzaubern, so auch dieses Buch, nur auf eine andere Weise als das erste Werk.

Zu Beginn des Buches ist Cate mit zwei der Schwestern namens Alice und Mei auf Besuch bei ärmlichen Familien, um diesen Almosen zu spenden; so wie sich das für die Schwesternschaft gehört. Der Einstieg ist hier wirklich gut gewählt, man hat überhaupt keine Probleme, in die Geschichte zu finden, denn alles Wichtige wird kurz wiederholt. Neue baldige Wendungen und die härtere Hand der Bruderschaft unterdrückt die Frauen nur noch weiter, was für die Hexen der Schwesternschaft bedeutet, baldigst zu handeln. Doch Cate verfolgt andere Pläne als ihre Gegenspielerin.
Die Idee von Hexen und deren Unterdrückung beziehungsweise Ausbeutung gefiel mir schon im ersten Band mehr als gut. Cate scheint die Hexe aus der Prophezeiung zu sein, die die Hexen zur neuen Macht führen soll. Bei der Entfaltung ihrer Macht soll die Unterdrückung der Hexen enden – für mich klingt das Alles mehr als gut.
Die Umsetzung in diesem Buch ist etwas anders gewählt, als sie im ersten Band war. Einige wenige Sachen, die mehr als wichtig sind, werden in diesem Band aufgedeckt, und doch tritt die Handlung etwas auf der Stelle herum: hier wird mehr diskutiert, als das etwas passiert. Doch das war für mich nicht unbedingt schlecht verpackt, eher im Gegenteil.

Die Charaktere gefielen mir wieder mal mehr als gut, denn sie machen alle einige Entwicklungen durch. Man lernt sie und ihre Beziehungen zueinander besser kennen, bekommt insgesamt aber nur wenige wichtige Antworten, auf die man wartet.
Das Buch ist wieder aus Cates Sicht geschrieben, die man zuerst bei ihrem Leben bei der Schwesternschaft begleitet und miterlebt, wie sie sich, mehr oder weniger, einlebt. Sie wirkt auf einen wieder mehr als sympathisch und für ihr Alter ausgesprochen reif, was an der großen Verantwortung liegt, die sie trägt. Der Liebeskummer, der sie plagt, macht sie menschlich und für sie ist die Schwesternschaft auch nicht direkt ein zu Hause. Die Schwesternschaft selbst ist in zwei Lager gespalten, was sich später sehr herausstellt.
Tess und Maura wirken auf den ersten Blick auch beide, wie die Alten. Doch auch hier kann man ganz klar Entwicklungen verzeichnen. Tess wird wesentlich erwachsener und ernster, doch bleibt einem auf ihren kindliche Art erhalten und sympathisch. Hingegen ist Maura immer noch tief verletzt und mehr als neidisch auf ihre Schwester Cate, was sie prägt.
Finn tritt in nur wenigen Szenen auf, da er durch seinen Eintritt zur Bruderschaft eigentlich ein direkter Feind der Hexen geworden ist. Doch Cate weiß es besser und bei ihren Treffen um Mitternacht zeigt sich wieder die Liebe, die die beiden verbindet. Er ist ihr gegenüber absolut loyal und ehrlich und würde einfach alles für sie tun, solange sie in Sicherheit ist. Ihre Beziehung ist davon natürlich auch geprägt – es entwickelt sich zu einer verbotenen, süßen und gefährlichen Liebelei, die für mich purer Zucker war. Beide wollen auch das Richtige für ihre Mitmenschen, weswegen man sie gern begleitet.

Auch viele Emotionen kamen bei mir an, welche aber auch von Szene zu Szene einen anderen Eindruck vermittelten. Bei Cates heimlichen Treffen mit Finn schlug auch mein Herz höher, so entzückend wie die beiden miteinander umgehen. Während die Schwestern bei ihren Treffen, ob zu zweit oder zu dritt, eine komplette Palette hervorzauberten, die mich mehr als mitnehmen konnte. Da hier eh mehr Wert auf die Beziehungen der Figuren gelegt wird, stehen auch die Gefühle glasklar im Vordergrund. Einen riesigen Schock-Moment gab es bei mir auch, der mich absolut umhaute und mich sprachlos zurückließ.
Der Schreibstil von Spotswood ist flüssig, ansehnlich und weiß einen definitiv zu fesseln. Mit einigen Ausdrücken aus vergangenen Jahrhunderten, in denen auch die Geschichte spielt, kann sie definitiv punkten – diese wirken nicht aufgesetzt oder erzwungen.

Die Handlung und die Spannung gehen Hand in Hand, wobei man leider auch kaum bis zum Ende eine Steigerung der Spannung merkt. Dies traf mich jedoch nicht weiter schlimm, denn für mich war der Fortgang der Geschichte fesselnd genug. Schon der Start aufregend und es geht mehr als schrecklich-einschüchternd weiter. Man kann nur vermuten, dass die Bruderschaft weitere Mittel und Wege findet, die Frauen und somit auch die Hexen zu unterdrücken und ihre Schreckensherrschaft fortzusetzen.
Die Handlung nahm weiter Fahrt auf und spitzt sich langsam aber sicher immer mehr zu. Einige Geheimnisse kommen ans Licht, welche einen einfach an das Buch und an die Geschichte binden; man kommt kaum los! Allerdings wird doch eher unter den Hexen diskutiert, wie sie etwas ändern können, doch kaum gehandelt. Darauf wartet man schier vergebens. Die Spaltung der Schwesternschaft macht das natürlich nicht besser, alles scheint so langsam zu eskalieren.
Das Ende ist mehr als schockierend für mich gewesen; so eine Wendung hatte ich niemals vorhergesehen! Ich war mehr als sprachlos, sogar noch einige Zeit, nachdem das Buch beendet war. Absoluter Volltreffer!
Die Atmosphäre im Buch passt sich gut den restlichen Faktoren an: sie ist mehr gemächlich und ruhig, weiß aber einige Spitzen zu setzen, die auch gekonnt genutzt werden. Nicht nur deswegen war mein Lesespaß riesig – mich konnte die seichte Geschichte komplett von sich überzeugen! Auch wenn einige sich vermutlich gelangweilt haben, ich habe davon nichts gespürt! Klar, es wird weniger gehandelt als geredet, es wirkt wie ein Vorbereiten auf den finalen Band – und doch konnte das Buch mich gefangen nehmen – und darauf kommt es doch an, oder nicht?



Fazit

Der zweite Teil der „Töchter des Mondes“-Trilogie war wesentlich seichter als sein Vorgänger; hier wird mehr geredet als gehandelt. Jedoch weiß es definitiv wieder zu fesseln, was sowohl am Schreibstil, als auch an den zig neuen Entdeckungen, Wendungen und Überraschungen liegt. Die Charaktere entwickeln sich stetig weiter und vor allem Cate und Finn sind einem wieder mehr als sympathisch. Vor allem emotional kann das Buch bei mir punkten, was natürlich den Lesespaß enorm hebt und deswegen gibt es von mir keinerlei Abzüge – ich liebe dieses Buch; eindeutig kein Fluch!


Sternenfluch bekommt:

5/5 Herzen



Band 1: Cate
Band 2: Sternenfluch
Band 3: ???

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Sonntag, 25. August 2013

[News] Most Wanted im September 2013

Sonntag, 25. August 2013



Bei meiner Kategorie "Most Wanted" geht es um meine Most Wanted-Books für den nächsten Monat!

Dabei stelle ich euch erst die Bücher vor, die jetzt im September erscheinen und die ich definitiv kaufen werde und natürlich: Warum. Anschließend gleich noch die Bücher, die ich mir in diesem Monat zusätzlich kaufen werde, auch wenn es sie schon länger gibt.
Danach stelle ich noch Bücher vor, die im September erscheinen und fürs Erste auf meiner Wunschliste landen. 

Vielleicht ist für euch ja auch etwas dabei ;)



Meine Most Wanted im September



Da wäre zuerst "Rette mich vor dir", welches war erst ganz am Ende September erscheint, aber doch dazu zählt, also irgendwie. Auf dieses Buch bin ich ganz besonders gespannt; lange im Regal stehen wird es mit Sicherheit nicht!
Außerdem kommt noch die neue Reihe von Lynn Viehl namens "Kyndred" - der erste Band "Dunkle Berührung" darf bei mir einziehen, auch wenn ich noch nicht weiß, wie das mit mir und den "Darkyn" weitergehen wird.



Unbedingt bei mir einziehen MUSS auch das Finale der "Cambion Chronicles" - nach dem gigantischen Ende freue ich mich riesig auf "Golden wie das Morgenlicht" und kann es kaum erwarten!



Was sonst noch im September gekauft wird



Das Werk von Jessica Shirvington - "Erwacht" - wollte ich schon länger mal lesen; das Buch soll ja immer noch ein echter Geheimtipp sein, so wie ich das mitbekommen habe. Darauf freue ich mich schon und ehrlich? Irgendwie gefällt mir das Cover richtig gut!
Auch "Back To Paradise" ist für mich absolute Pflicht in diesem Monat! Den ersten Teil habe ich erst ausgelesen und für richtig gut befunden, da muss ich mir noch Teil Zwei unbedingt zu legen! Obwohl das Cover jetzt echt nicht so das Wahre ist...
Außerdem stehen bei mir noch einige eBooks, auf den Plan, auf die ich jedoch nicht weiter eingehen werde.



Neu auf der Wunschliste wären dann...



  




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Donnerstag, 22. August 2013

[Challenge] Lesemarathon #24 - Tag 4

Donnerstag, 22. August 2013



Nachdem der gestrige Tag eher schlecht lief, hoffe ich heute ein wenig mehr zu schaffen.
Mein erstes Ziel wird es sein, mit "Flammendes Erwachen" zu beginnen und bis zum Ende zu lesen. Die Geschichte muss ich jetzt einfach in einem Stück genießen!

Folgende Ziele habe ich mir diesmal gesetzt:
- 6 Bücher lesen  (2/6 gelesen)
-  mindestens 2.000 Seiten lesen (1.160/2.000 gelesen)


Gelesene Seiten an diesem Tag: 402 Seiten
Gelesene Seiten insgesamt: 1.562 Seiten

Lesezeit an diesem Tag: 4 Stunden & 9 Minuten
Lesezeit insgesamt: 17 Stunden & 26 Minuten

Beendete Bücher: 4




Update #1

17.47 Uhr



Ich las 3 Stunden & 6 Minuten und insgesamt 306 Seiten.

Ja, das Update hat auf sich warten lassen, aber bis ich wieder in die Gänge kam, hat es gedauert. Trotzdem kann ich mit stolz behaupten, das ich dieses Buch so schnell gelesen hatte - was natürlich auch daran lag, dass es so gut zu lesen war ;)
Mich konnte das Buch sehr fesseln - ich bekam Dramen, Intrigen, Kämpfe; alles was mein Herz begehrt! An einigen Stellen war es schier herzzerreißend, an anderen traf mich die Action oder auch die Spannung fast wie ein Schlag. Die Charaktere sind alle auf ihre Art und Weise irgendwie toll, wenn auch manchmal einseitig. Man kann hier definitiv gespannt sein auf Band Zwei und die Weitergänge der Geschichte - da sind ja richtig viele Wege offen!
Weiter geht es dann mit dem Ende von "Throne of Glass" - ich bin auch darauf mega gespannt!
Buch beendet!




Update #2

19.40 Uhr


Ich las 1 Stunde & 3 Minuten und insgesamt 96 Seiten.

Auch hier ließ ich mir nicht viel Zeit, das Buch musste jetzt ein Ende finden, auch wenn ich das Bedürfnis habe, es gleich noch einmal zu verschlingen. Es hat mir so viel Spaß gemacht! :)
Jetzt kam auch endlich der Tag, auf den Celaena und der Rest das ganze Buch über hin arbeitet - es war natürlich nicht überraschend, wie das Ganze ausgeht ;) Hier bekommt man noch einmal die volle Breitseite der Geschichte zu spüren und man kann nur vermuten, wie vielfältig die Geschichte wohl weitergehen kann - bei allen Dinge! Eine Enttäuschung konnte ich jedoch nicht verbergen, auch wenn diese sehr subjektiv ist und die Bewertung nicht beeinflussen wird. Ich hoffe einfach auf Band Zwei - das renkt sich wieder ein, ganz sicher ;)
Damit wäre auch dieses Buch beendet und ich bin mir mehr als unschlüssig, ob ich heute noch etwas lese, mal sehen!
Buch beendet!




Fazit des Tages

Heute war ich wieder recht zufrieden mit mir - ich habe ganze zwei Bücher beendet und gleichzeitig zwei neue Highlights für mich gewonnen. Also, auf zum letzten Tag!

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Sonntag, 18. August 2013

[Rezension] Dark Kiss von Michelle Rowen

Sonntag, 18. August 2013



Autor: Michelle Rowen
Titel: Dark Kiss
Originaltitel: Dark Kiss
Reihe:
Nightwatchers #1
Verlag: Darkiss
Umfang: 367 Seiten
Preis: 12,99 €uro
ISBN: 978-3-8627-8778-4
Leseprobe



Klappentext

Gefährliches? Oh nein, nicht mein Ding. Übervorsichtig, unauffällig - das bin ich, Samantha. Zumindest war ich das. Bis ich durch einen leidenschaftlichen Kuss eine "Gray"wurde. Seitdem hat sich etwas geändert. In mir tobt ein Hunger, der nichts mit Essen zu tun hat. Und nur wenn ich anderen ihre Seele raube, kann ich ihn stillen. All dies weiß ich von Bishop. Zuerst hielt ich ihn für einen verwirrten Straßenjungen, aber er ist ein Engel, in einer gefährlichen Mission zur Erde gesandt. Denn das Böse, das mich zur "Gray" gemacht hat, muss bekämpft werden. Ich kann nur hoffen, dass Bishop mich und meine Seele retten kann. Dafür werde ich alles tun. (Bild- & Textquelle: Mira Taschenbuch Verlag)



Meine Meinung


Die Idee des Buches klingt recht ansprechend und verrät auch nicht allzu viel – dass es um Engel gehen soll, kann man jedoch gleich herausnehmen. Da ich bekanntlich Engelsgeschichten mag, habe ich mich hier drauf ein wenig zu sehr gefreut Ein großes Danke an den Verlag Darkiss und an Blogg dein Buch – doch hat mir das Buch so gar nicht zugesagt.

Der Anfang ist ein wenig aufgeteilt – zuerst lernt man Bishop im Prolog kennen, der als Engel eine Mission auf der Erde bekommt und diese erfüllen soll. Anschließend lernt man Samantha kennen, die mit ihrer Freundin Carly in einem Club  feiern geht und im Laufe des Abends von ihrem derzeitigen Schwarm geküsst wird – ab hier geht ihre Veränderung los, die viele Probleme mit sich bringt.
Die Ideen hinter dem Buch sind teilweise neu und teilweise alt. Älter ist der Kampf zwischen Himmel und Hölle und einem Mädchen, dass darin eine besondere Rolle spielt. Neu ist, dass sich diese zwei Parteien gegen einen dritten Feind auch mal verbinden können – denn eine Dämonin die sogenannte Gray, menschenähnliche seelenfressende Dämonen, erschafft, macht ihnen das Leben schwer. Wie immer nimmt jedoch die Zerstörung der menschlichen Welt das Grundthema ein. Das Gleichgewicht der verstorbenen Seelen, welches man später kennenlernt ist gut durchdacht und definitiv neuartig.
Aber leider scheitert es hier an der Umsetzung. Mit der Geschichte selbst wurde ich nicht so wirklich warm. Es ging mir insgesamt zu schleppend voran. Das „besondere“ Mädchen ist meiner Meinung nach zu besonders, was auch ungefähr auf jeder dritten Seite noch mal extra erwähnt werden muss und eine ganze Zeit lang erfährt man erst einmal GAR NICHTS. Besonders als Begründung reicht ja. Ein klischeehafter Einstieg macht das Ganze natürlich auch nicht besser und auch wenn die Ideen teilweise überzeugen können, sie wurden mir meistens gehörig vermiest.

Die Charaktere konnten mich, um ehrlich zu sein, auch kaum überzeugen. Samantha ist zu Beginn ein sehr unauffälliges Mädchen, was natürlich auch gern den Status behalten würde. Durch ihre Verwandlung in eine Gray wird sie plötzlich mega beliebt bei den Jungs, hat Heißhungerattacken und kann plötzlich magische Sachen vollbringen, die ihr von allen nur den Status „Besonders“ einbringen. Sie ist an vielen Stellen schlagfertig, auch wenn das schon wieder teilweise sehr erzwungen und gar nicht komisch wirkt. Mit ihrer neuen Situation kommt sie ausgezeichnet klar, ist ja auch nicht merkwürdig, plötzlich nicht mehr normal zu sein. Außerdem ist sie sehr naiv, so glaubt sie fast alles sofort, wenn man es ihr erzählt. Figurentiefe sucht man hier vergebens.
Dieser Aspekt ist auch beim Engel Bishop nicht besser, bei dem man auch die ganze Zeit auf Distanz gehalten wird. Zu keinem der beiden kann man eine Beziehung aufbauen. Zu ihm kann ich gar nicht so viel schreiben, so viel Charakter hat der Gute leider nicht an den Tag gelegt. Da er auch noch sein Gedächtnis vom Sturz auf die Erde verloren hat und meistens ziemlich wirr im Kopf ist, lernt man ihn auch nicht direkt kennen.
Bei ihrem ersten Zusammentreffen findet Bishop Samantha sofort wunderschön. Nicht nur das macht ihre Beziehung unglaublich absurd. Die meiste Zeit über vertrauen sie sich kein Stück und plötzlich fangen sie an rumzumachen. Jo, das ist doch normal, nicht? Ich meine, sie ist besonders und er mehr als verwirrt – klingt perfekt! Außerdem ist Samantha die meiste Zeit über so unglaublich naiv, dass sich das schon auf ihre Beziehung auswirkt. Also nein, eine gute, gefühlvolle und leidenschaftliche Beziehung sieht definitiv anders aus!

Wenn man das Buch liest, sollte man nicht hoffen, irgendwelche Emotionen vermittelt zu bekommen. Das Buch ließ mich fast vollkommen kalt, bis auf ein wenig Verärgerung und ab und an Wut empfand ich vor allem bei der Liebesgeschichte keinerlei Emotionen. Man ist den Charakteren so schon nicht nah, da braucht man auch nicht mehr erwarten.
Der Schreibstil ist eines der wenigen Dinge, die mir wirklich gut gefielen. Dieser wirkt angenehm und natürlich, außerdem ist er flüssig und irgendwie einfach zur Geschichte passend. Jedoch muss ich hier wieder anmerken, dass in vielen Rezensionen der Sarkasmus gelobt wird, den Samantha an den Tag legt. Hier kann ich für mich sagen, dass der irgendwie total an mir vorüber ging und ich den gar nicht lustig fand. Da fand ich einen der Dämonen, der sie begleitet, wesentlich amüsanter und natürlicher. Ein toller Charakter!
Die Sicht, aus der man die Geschichte erlebt ist klar festgelegt – Samantha ist eine Ich-Erzählerin und dies bleibt auch fast das ganze Buch über so. Normalerweise würde ich sagen, sie wird einem so sympathisch und man kommt ihr nah. Sympathisch vielleicht ein bisschen, aber Nähe ist auf keinen Fall vorhanden.

Die Handlung ist mehr als durchwachsen und das ist schon noch sehr nett ausgedrückt. Wie ich schon oben erwähnte, wirkt am Anfang vieles sehr klischeehaft: das unscheinbare Mädchen, das plötzlich alle anhimmeln, ein Kuss der alles verändert etc. Das Interesse wird geweckt und man bekommt den Begriff „Gray“ zusammen mit „Besonders“ an den Kopf geworfen, doch das heißt noch lange nicht, dass es Antworten gibt. Man tappt im Dunkeln und nach ungefähr 100 Seiten habe ich das Gefühl, dass endlich mal etwas passiert, also so langsam. Doch dieses positive Gefühl wird schnell vermiest, denn die ständige und übertrieben Erwähnung, das Samantha so besonders ist aber nie genannt wird, WAS sie eigentlich so besonders macht, nervt einfach nur und frustriert mich zutiefst. 
Die meiste Zeit hatte ich auch das Gefühl, dass die Geschichte einfach so an mir vorbeizieht – es plätscherte, aber so richtig übel. Irgendwann kommt DIE Enthüllung des Buches: Samanthas Herkunft. Was hier überraschend wirken soll, wirkt auf mich einfach nur langweilig, denn es war einfach nur total vorhersehbar. Auf den letzten 50 Seiten wird es dann wieder interessant und man könnte sagen, es kommt so etwas Ähnliches wie Spannung auf. Aber auch wenn das Ende mich halbwegs fesseln konnte, dass riss nun auch nichts mehr raus. 
Man kann es einfach nicht anders sagen: während des Lesens wurde ich immer enttäuschter von dem Buch. Von Lesespaß war hier kaum die Rede. Die Geschichte ließ mich so kalt, dass es eigentlich schon traurig ist. Auch wenn es am Ende ein Stück besser wurde – den Rest des Buches kann es trotzdem nicht toppen. Schade, ich hatte mir durch die ganzen positiven Stimmen etwas besseres vorgestellt!



Fazit

Das hochgelobte „Dark Kiss“ war für mich eher eine Zeitverschwendung, als eine Bereicherung. Die Idee könnten überzeugen, doch eine Umsetzung mit Charakteren, zu denen man keine Nähe aufbauen kann, machen das Ganze sehr schwierig. Die Liebesgeschichte ist absurd und ruft keinerlei Emotionen hervor. Währen der Schreibstil mir sehr gut gefiel, war die Handlung eine reinste Katastrophe: sie plätscherte meistens vor sich hin und man erfährt die meiste Zeit über gar nicht, was eigentlich an Samantha so besonders sein soll. Da konnte auch das etwas bessere Ende die nervigen Seiten davor kaum ausgleichen – schade, aber das Buch ließ mich so kalt, das hätte ich nicht erwartet! Eine pure Enttäuschung für mich!


Dark Kiss bekommt:

2/5 Herzen



Band 1: Dark Kiss
Band 2: Gray Kiss (ab Dezember 2012)

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Freitag, 16. August 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #29

Freitag, 16. August 2013


Mittlerweile könnte ich echt einen Sammelpost pro Woche machen, immer an einem festgelegten Tag - also was ich momentan für Bücherzuwachs kriege, das kann ja nicht mehr gesund sein!
Doch trotzdem ist es so - und, Asche auf mein Haupt, zwei Bücher fehlen noch! Zwei Bücher bekam ich auf unterschiedlichen Wegen vom Verlag und die anderen beiden musste ich mir endlich mal kaufen!


Sarah J. Maas  -  Throne of Glass 01. Die Erwählte

Im Zuge einer Bloggeraktion zum Buch verloste der dtv-Verlag vor kurzem 25 Vorableseexemplare des Buches - und ich Glückspilz wurde aus dem Lostopf gezogen! Das ist mein erstes Buch, was ich vorablesen darf und ich bin mega gespannt darauf - wird auch bald angefangen ;)
Mich spricht hier vor allem total der Inhalt an und ich freue mich mega auf ein tolles Leseerlebnis; kann es kaum noch erwarten!
Über Assassinen etwas zu lesen, freut mich sehr - bin schon gespannt, wie das wohl umgesetzt wird...
(Verlag: dtv // 476 Seiten)



Morgan Rhodes  -  Falling Kingdoms 01. Flammendes Erwachen

Auch dieses Buch stand sehr weit oben auf meiner Wunschliste, nach der Leseprobe musste ich es einfach haben! Also versuchte ich einfach mal mein Glück und nach einer sehr langen Warterei (wobei ich schon dachte, es ist abhanden gekommen oder vergessen worden) lag es dann doch in meinem Briefkasten. Mensch, da hab ich mich aber gefreut!
Auch dieses Buch wird mehr als bald gelesen und meine Freude ist riesig! Danke noch einmal an Goldmann :)
(Verlag: Goldmann // 442 Seiten)



Anna Carey  -  Eve & Caleb 01. Wo Licht war

Um das Buch bin ich schon ewig herumgeschlichen und ehrlich? Bis ich es in der Buchhandlung entdeckte, hatte ich ja keine Ahnung, dass es ein Taschenbuch ist! Ich war der festen Überzeugung, es ist gebunden - aber das ist natürlich noch besser für mich und mein eh schon volles Bücherregal! ;)
Auch hier las ich damals die Leseprobe, die mich vor allem durch die Idee überzeugen konnte. Dystopien sind doch immer wieder etwas feines und jedes Mal freue ich mich wie ein Kind darauf - so auch hier! Mal sehen, wann ich dazu greifen werde, hab ja noch so viel zu lesen...!
(Verlag: Loewe // 300 Seiten)



Alex Morel  -  Survive: Wenn der Schnee mein Herz berührt

Auch um "Survive" schlich ich schier ewig herum - die Meinungen gehen hier ja auch ziemlich auseinander, aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Vielleicht gefällt es mir ja doch ganz gut... ;)
Der Preis für die gerade so 250 Seiten hat mir natürlich ein wenig weh getan, aber wer weiß: vielleicht verbirgt sich hier ja für mich ein richtiger Schatz!
Im Übrigen stellt sich mir die Frage, ob das Buch ein Einzeltitel ist und bleibt; kann mir da vielleicht auf Anhieb jemand weiterhelfen?
(Verlag: Egmont INK // 253 Seiten)

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Mittwoch, 14. August 2013

[Rezension] Gelöscht von Teri Terry

Mittwoch, 14. August 2013


Autor: Teri Terry
Titel: Gelöscht
Originaltitel: Slated
Reihe:
Slated Trilogie #1
Verlag: Coppenrath
Umfang: 429 Seiten
Preis: 17,95 €uro
ISBN: 978-3-6496-1183-7
Leseprobe



Klappentext

England 2054: Alle Grenzen sind geschlossen und das Land bekämpft den Terrorismus, der sich unter den Jugendlichen ausgebreitet hat. Eine Maßnahme zu diesem Zweck ist das Slating: Verbrecher unter sechzehn Jahren werden einer Operation unterzogen, die sie ihr altes Leben vergessen lässt. Danach werden sie mit einer neuen Identität in fremden Familien untergebracht.
Es ist Kylas allerletzte Chance, denn sie hat bereits das zweite Slating hinter sich und soll nun, nach neun Monaten im Krankenhaus, bei der Familie Davis leben. Doch die Sechzehnjährige muss immer wieder feststellen, dass sie anders ist als die übrigen Slater: Sie kann sich an Bruchstücke aus ihrem früheren Leben erinnern und entwickelt Fähigkeiten, von  denen niemand erfahren darf. Kyla ist verstört – wo kommen diese Erinnerungen her? Wer war sie in ihrem vorherigen Leben und warum wurde ihr Gedächtnis gelöscht?
Zusammen mit dem Slater Ben will sie mehr über ihre Vergangenheit erfahren und begibt sich damit in große Gefahr: Denn ein erneutes Slating würde sie nicht überleben...



Meine Meinung

Eine weitere Dystopie zog mit „Gelöscht“ in mein Regal – die Thematik der ausradierten Persönlichkeit spricht mich persönlich ja sehr an. Warum passiert das und wer ist Kyla in Wirklichkeit? Ich war sehr gespannt, was da wohl rauskommen mag und die Leserunde bei Lovelybooks.de schenkte mir gleichzeitig auch noch nette Diskussionen!

Zu Beginn des Buches erlebt man einige Erinnerungen an das Leben, was Kyla vor ihrem Slating führte. Anschließend ist man in der Gegenwart angekommen, genau an dem Tag, an dem Kyla entlassen werden und ihre neue Familie kennenlernen soll. Zusammen mit ihrer Schwester Amy und ihren neuen Eltern erlebt sie ein neues normales Leben, was für sie jedoch mehr als interessant und neu ist, da sie durch das Slating alle Erinnerungen verloren hat. Doch Kyla weiß, dass sie anders ist und Erinnerungen an ihr Leben vor dem Slating, welche einfach nicht sein dürfen, unterstreichen ihre Sorgen.
Die Idee hinter der Geschichte hat einige interessante Aspekte und die Umsetzung ist auch recht in Ordnung. Die Geschichte spielt in der Zukunft, was man aber erst mitten im Buch mitbekommt – wie England sich so entwickelt hat, wird etwas angerissen und erklärt, trotzdem bleiben einige Fragen offen. Die Idee des Slating ist neuartig und gut durchdacht, bringt definitiv Einzigartigkeit in die Geschichte. Auch neue interessante Sachen wie den Levo, den geslatete Jugendliche haben. Dieser misst ihre Glückshormone und kontrolliert sie – es sind keine gewalttätigen Handlungen mehr möglich. Schön fand ich auch, dass die englische Begriffe, wie eben zum Beispiel „Slating“, beibehalten wurden, was dem Buch gut tut. Mit Kyla alles zu entdecken macht Spaß, ist interessant und man lernt die neuen Umstände dadurch kennen.

Das Hauptaugenmerk der Charaktere liegt natürlich auf Kyla, die auch die Geschichte erzählt. Sie weiß schon von Anfang an, dass sie anders ist, was sie auch mehrmals in der Geschichte bestätigt bekommt, denn es gibt immer wieder Hinweise dafür. Zu Beginn ist sie sehr ruhig, naiv und eher der Beobachter. Mit der Zeit entfaltet sich jedoch ihre Persönlichkeit und bis zum Ende des Buches macht sie eine totale Entwicklung durch, die aber gleichzeitig gut nachvollziehbar ist. Von ihrer Familie wird sie zu Beginn unterschiedlich aufgenommen, vor allem ihre Mutter scheint ihr das Leben schwer zu machen – doch das heißt nicht, dass das zwingend das ganze Buch über so sein muss.
Dagegen konnte mich ihre plötzliche Flamme Ben kaum von sich überzeugen. Er wirkt die meiste Zeit wie ein normaler Slater – das heißt richtig glücklich und zuvorkommend – am Ende macht er dann eine eher ruckartige und unglaubwürdige Entwicklung durch. Generell bleibt er sehr blass und was an ihm so interessant sein soll, weiß ich auch nicht so genau.
Die Beziehung der beiden ist auch die meiste Zeit über sehr seicht. Die beiden lernen sich in einer Gesprächsrunde für Slater kennen, die sie besuchen müssen. Die meiste Zeit über sind sie Freunde, bis ihre Beziehung plötzlich ernster wird – das Ganze geht so schnell, dass ich diesen Aspekt ein wenig unglaubwürdig fand und auch die Frage „Warum?“ kann ich einfach nicht beantworten. Ich finde, hier steht die Beziehung eh nicht so im Vordergrund, so wie bei den meisten Dystopien – hier hätte man sie auch locker weglassen können oder man wäre anders an die Sache ran gegangen.

Emotionen im Buch werden vor allem durch Kyla vermittelt. Ihre Gefühlswelt ist wie ein offenes Buch und mit ihr zusammen durchlebt man Angst, Wut und Verzweiflung, aber auch Glück und Freude. Auch beim Leser kommen später auch gute Erkenntnisse über das Slating, was ich bis dato doch eher negativ betrachtet habe. Hier darf man sich definitiv überraschen lassen. Natürlich haben auch Kyla und Ben füreinander Gefühle, die auch relativ gut rüber gebracht werden, doch stehen diese nicht so sehr im Vordergrund.
Zum Schreibstil der Autorin gibt es nicht viel zu sagen: sie weiß definitiv zu fesseln. Dies ist vor allem am Anfang sehr wichtig, wo man einfach nur mit Kyla das neue Leben entdeckt. Doch irgendwie weckt Terry das Interesse und man bleibt automatisch dran. Außerdem macht sie einem durch die Ich-Perspektive Kyla sehr sympathisch, hier wirkt nichts gestellt. Verschiedene Handlungsstränge gibt es dieses Mal nicht, was ganz erfrischend ist – so kann man sich zurücklehnen und alles mit Kyla entdecken.

Die Handlung braucht ein ganzes Stück, bis sie mal so richtig ins Rollen kommt. Wie ich schon oft angemerkt habe, begleitet man zunächst einfach nur Kyla in ihrem neuen Leben. Erste Ungereimtheiten fallen einem natürlich auf, denn Kyla erinnert sich an ihr altes Leben, was nicht sein darf. Es wird ab hier mysteriös, was eigentlich bis zum Ende nicht nachlässt. Nach einigen Seiten verschwinden aus Kylas Umgebung plötzlich Menschen und auch geslatete Jugendliche – warum ist hier noch nicht so ganz klar, doch das facht das Feuer nur weiter an. Kyla bekommt auch vermehrt Erinnerungen und man selbst erste Erkenntnisse über ihr Dasein. 
Ab circa der Hälfte des Buches bricht dann auch endlich die Spannung so richtig durch. Die englische Regierung demonstriert ihre Macht und die Terroristen schlagen zu. Verschiedene Geheimnisse werden aufgedeckt und der Leser definitiv an der Stange gehalten. Die Handlung spitzt sich ein wenig zu und am Ende bekommt man eine Überraschung geliefert, die bei mir jedoch nicht ganz so einschlug. Ein wenig schockiert war ich, doch auch nicht so sehr. Mitreißen ist definitiv etwas anderes.
Die Atmosphäre im Buch wird vor allem durch die kühle Gesellschaft und den ganzen Fakten geprägt. Man könnte sie aber auch als angespannt bezeichnen, denn irgendwie kam das Gefühl auch bei mir an. Der Lesespaß war nicht gigantisch, das Buch ist sehr seicht. Teilweise hatte ich auch den Gedanken, dass das Buch wie eine ewig lange Einführung in die Geschichte wirkt – dennoch werde ich wohl zu Band Zwei greifen, denn Spaß hatte ich ja doch und es sind noch so viele Fragen offen, die möchte ich einfach geklärt haben!



Fazit

Trotz einiger negativer Aspekte konnte mich das Buch doch recht gut von sich überzeugen, auch wenn ich zunächst etwas anderes erwartet hatte. „Gelöscht“ hat eine definitiv dystopische Geschichte, in die man gut eingeführt wird. Neue Ideen, wie das Slating, machen das Buch einzigartig und interessant. Die Hauptperson ist einem sympathisch und macht eine große Entwicklung durch, während der männliche Gegenpart in meinen Augen fast unnötig erscheint. Terry weiß definitiv zu fesseln und bringt Gefühle gut rüber. Die Handlung beginnt seicht und braucht ein wenig Zeit, bis sie ins Rollen kommt, doch alles in allem hatte ich Spaß an der Geschichte und werde mit Sicherheit zu Band Zwei greifen!


Gelöscht bekommt:

4/5 Herzen



Band 1: Gelöscht
Band 2: Zersplittert (ab Frühjahr 2014)
Band 3: ???

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Montag, 12. August 2013

[Out of Topic] Happy Birthday! Der zweite Geburtstag von little bookland

Montag, 12. August 2013




Heute, an diesem glorreichen Tag, wird mein geliebter Blog also schon 2 Jahre alt!
Manchmal kommt es mir vor, als war es gestern, als er erstellt wurden ist, mit einem vorgefertigten Design und ich anfing, hier meinen Senf abzugeben - zu allem, was mir einfiel und vor allem: über Bücher.

Mensch, wie doch die Zeit vergeht! Das ist immer wieder unglaublich... und trotzdem habe ich genauso viel Spaß und Freude am Bloggen, wie zu Beginn.
Gut, zwischendurch gab es einige Hänger, aber so ganz habe ich nie aufgegeben - denn Stress entsteht nur, wenn man ihn sich selbst macht. Und das ist mir schon länger nicht mehr passiert.

Mittlerweile habe ich 266 Leser, und dabei danke ich jedem einzelnen, der sich hier auf meinen Blog verirrt hat und immer wieder reinschaut. Außerdem habe ich 81 Likes bei Facebook und um die 75 Leser bei Blog-Connect.
Dazu kommen fast 80.000 Seitenaufrufe (!) in zwei Jahren - was für mich eine unglaubliche Zahl ist. Das hätte ich niemals für möglich gehalten!

Fleißig war ich auch, denn es entstanden 482 Posts in den verschiedensten Rubriken (Challenges, Most Wanted, Neuzugänge, Out of Topic, Rezensionen & Statistiken).
Ihr ward natürlich auch mehr als fleißig und habt mich mit 1.128 Kommentaren beglückt. Ein riesiges Dankeschön an alle fleißigen, sowie die Gelegenheitskommentierer!
Insgesamt gibt es nun 143 Rezensionen zu den verschiedensten Büchern auf meinem Blog zu finden. Der Durchschnitt meiner Bewertungen liegt bei 4,1 - in den letzten Wochen bin ich ein wenig wählerischer geworden.

Jeden Monat gibt es auf meinem Blog wieder die Lesemarathon, die ich meistens mit einigen anderen Bloggern bestreite. Auch einige Gewinnspiele haben sich jetzt in den beiden Jahren angesammelt.
Daneben habe ich nette Leute kennengelernt und mich auch mit einer besonders lieben Bloggerin diesen Sommer getroffen - Sonne von "back down to earth" hatte mich einige Tage besucht, wir hatten viel Spaß zusammen, verstehen uns blendend und das Schönste ist: wir haben uns über das Bloggen kennengelernt.
So kam es auch, dass wir zusammen eine Aktion starten, wo momentan noch die erste Runde läuft - "Überrasch mich!"

Auch einen weiteren Designwechsel habe ich nun hinter mir - der Leopardenlook musste einfach sein. Nun bin ich erstmal seit langem so richtig mit meinem Design zufrieden, denn irgendwie passt es perfekt zu mir und dazu wirkt es an vielen Stellen meiner Meinung nach sehr elegant. Hier noch einmal ein Danke an Julia!

Fakt ist: Mein Blog und ich wachsen immer weiter und starten nun in das dritte Jahr - in der Hoffnung, dass wir viele gute Bücher hier vorstellen können oder euch von den schlechteren abraten können.
In diesem Sinne noch ein fettes Dankeschön an alle, die ihr reinschauen, meine Sachen lesen, diesen Blog des Öfteren besuchen, ihn zu dem gemacht haben, der er nun ist. Danke auch an alle, die mich unterstützen, die mir geholfen haben, egal in welcher Weise. Auch Danke an alle, die nur still mitlesen - auch das weiß ich zu schätzen. Manchmal habe ich das Gefühl, man sagt viel zu wenig Danke.

Fühlt euch also alle gedrückt - ich werde dann jetzt mal die Sektkorken knallen lassen und ein wenig feiern ;)

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Samstag, 10. August 2013

[Rezension] City of Lost Souls von Cassandra Clare

Samstag, 10. August 2013



Originaltitel: City of Lost Souls
Reihe:
Chroniken der Unterwelt #5
Verlag: Arena
Umfang: 677 Seiten
Preis: 19,99 €uro
ISBN: 978-3-4010-6667-7

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext

Die Dämonin Lilith ist besiegt und Jace aus ihren Fängen befreit. Aber als die Schattenjäger am Schauplatz eintreffen, finden sie nur noch Blut und zerbrochenes Glas. Nicht nur von Jace, den Clary über alles liebt, fehlt jede Spur, auch ihr dunkler Halbbruder Sebastian, den sie aus tiefstem Herzen hasst, ist verschwunden. 
Doch Jace findet Clary wieder und enthüllt sein schreckliches Schicksal: Durch Liliths Magie ist er auf immer mit Sebastian und den dunklen Mächten verbunden. Nur ein kleiner Trupp glaubt daran, dass Jace noch gerettet werden kann. Dazu müssen sich allerdings auch die Schattenjäger der dunklen Magie verschreiben. Clary geht den gefährlichsten Weg: Sie möchte Jace's Seele retten. Aber kann sie Jace überhaupt noch trauen? (Bild- & Textquelle: Arena Verlag)



Meine Meinung

Schon „City of Fallen Angels“ konnte mich wieder vom neuen Beginn der Ära überzeugen – jetzt zum fünften Band fehlen mir wieder fast jegliche Erinnerungen an den Vorgänger. Doch ich dachte mir, dass das bei Clare eh nie so das Problem war und da täuschte ich mich wieder nicht. Ich hoffte also auf eine spannende und berauschende Geschichte, doch erstmals verteilte ich Abzüge.

Am Anfang des Buches begleitet man im Prolog Simon, der versucht, mit seiner Mutter ein normales Gespräch zu führen, welche ihn allerdings verachtet. Hierbei werden die letzten Ereignisse noch einmal angeschnitten, was den Einstieg massiv erleichtert. Anschließend folgt ein Zeitsprung zur Gegenwart, wo die Handlung aufgenommen wird. Jace ist zusammen mit Sebastian verschwunden und bei den Schattenjägern beginnt die große Suche nach den beiden. Doch schon bald wird diese eingeschränkt, weswegen sich Clary und ihre Freunde schon bald selbst auf den Weg machen, um ihren Freund und Bruder zu retten.
Zu der Idee der Schattenjäger gibt es im fünften Band der Reihe nichts Neues zu sagen, außer: innovativ und einzigartig. Allerdings gibt es wieder Probleme zwischen Jace und Clary, die einfach kein Happy-End verdienen, so wie es aussieht. Sebastians Auferstehung ist auch ein Knackpunkt, entweder man begrüßt es, oder eben nicht – denn er war ja schon mal ein besiegter Feind. Die verbundenen Bruder ist eine Idee, die auch mich skeptisch lässt – muss das denn so unbedingt sein?
Die Umsetzung der Ideen – egal wie sie einem gefallen mögen – ist dagegen wieder mal perfekt gestaltet. Bis auf den zähen Anfang gibt es wieder zig Möglichkeiten in der Story, auch wenn man sich endlich einfach mal ein gesamtes Happy-End für alle wünscht, doch bis dahin dauert es noch ein wenig. Clare scheitert in der Umsetzung minimal, doch läuft sie im Laufe des Buches wieder zur absoluten Höchstform auf.

Die Charaktere, die man nicht nur auf die beiden Hauptfiguren einschränken kann, sind vor allem an Anfang sehr speziell und können einen ein wenig die Laune verderben. Clary wirkt zu Beginn sehr weinerlich und verzweifelt, ihre dramatische Seite ist zu überspitzt dargestellt. Auch hat sie immer noch eine rosarote Brille auf, ist später regelrecht blind vor Liebe und handelt auch dementsprechend sehr unklug. Ich dachte eigentlich, dass sie hier ein Stück erwachsener geworden ist, deswegen hat es mich enttäuscht.
Jace hingegen ist die Hälfte des Buches nicht er selbst, auch wenn er oberflächlich so wirkt. Seinen Charakter kann man also wieder nur schwer mit dem normalen vergleichen, da er wieder kontrolliert wird. Ansonsten punktet Simon mit seiner authentischen Art, der mir doch von Buch zu Buch sympathischer wird und hier sehr erfrischenden Wind reingebracht hat. Auch die Lightwood-Geschwister, Magnus und der Rest treten auf, wie man sie kennt und überzeugen als einzelne Personen.
Doch betrachtet man die Beziehungsgeflechte genauer, muss man vor allem zu Beginn wieder Abzüge machen. Dies trifft vor allem auf Alec und Magnus zu, welche die alten Probleme mit der Sterblichkeit aufrollen und unnötig ein Drama entsteht. Hier dachte ich, dass diese längst beseitigt wurden und störten mich größtenteils.
Bei Clary und Jace ist es hingegen sehr dramatisch, was mir mit der Zeit auch richtig gut gefiel. Hier wurde es mehr als kompliziert und Clary stürzte von einem Schlamassel ins Nächste. Auch wenn sie größtenteils sehr mutig handelt, was mich zwiegespalten zurückließ. 
Dagegen sind Simon und Isabelle, sowie Maia und Jordan die absoluten Traumpaare – ihre gemeinsamen Szenen machen Spaß und erhellten meine Miene. Hier muss man ganz klare Abstriche machen.

Die Emotionen werden bei Clare mal wieder groß geschrieben, auch wenn sie gegen Ende einfach besser rüber kommen. Der Anfang wirkt auch bei diesem Aspekt sehr gestellt, was schade ist, denn auch das ist man von der Autorin einfach nicht gewohnt.
Der Schreibstil ist, wie jedes Mal eigentlich, sehr flüssig, sehr fesselnd und einfach richtig gut. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Ein wenig Witz lockert natürlich die sonst sehr angespannte Thematik auf, was auch nicht verkehrt ist. Doch vermisse ich persönlich den Charme aus den anderen Büchern.
Natürlich gibt es bei der Menge an Personen auch verschiedene Handlungsstränge und Sichten. So begleitet man zuerst Clary, die alles daran setzt, ihren Jace zu finden und ihre Suche dabei nie aufgibt, egal wie kompliziert es auch scheint. Dann ist da Alec, der natürlich versucht zu helfen, mit der familiären Situation klar zu kommen versucht und auch die wachsenden Probleme zwischen sich und Magnus thematisiert. Simon ist die meiste Zeit über für Clary da, aber durch ihn ist man auch mit Maia und Jordan verknüpft und auch Isabelle nimmt einen immer größeren Teil seines Lebens ein. Hier steht Abwechslung an erster Stelle und am Ende führt dann mal wieder alles zusammen, ohne Punkt und Komma.

Die Handlung tritt, wie ich schon schrieb, gleich zu Beginn ein, jedoch dauert es ein ganzes Stück, bis sie so richtig in Fahrt kommt. Man begleitet Clary, Alec und Simon in verschiedenen Handlungssträngen, die zu Beginn nicht wirklich stark fesseln können. Alles geht eher mäßig vor, interessante Möglichkeiten tun sich zwar auf, jedoch haut es einen einfach nicht vom Hocker. Abenteuerlich geht es weiter und ungefähr nach 150 Seiten geht es so langsam mal richtig vorwärts! Es fesselt, es begeistert, wird abwechslungsreich und lebendig, so wie man es gewohnt ist. Mit der Zeit nimmt es rasant an Fahrt auf, man weiß einfach nicht mehr, wo oben und unten, was Wirklichkeit und was Täuschung ist. 
Die letzten 150 Seiten haben es dann noch einmal so richtig in sich – hier herrscht Spannung pur! Ein schier glühendes Finale erwartet den Leser, welches es nochmal in sich hat. Das Wichtigste hierbei: nicht alles renkt sich ein: es gibt Tode, Ende von Liebschaften und vor allem neue Wendungen. Es ließ mich sehr gespannt auf die Finale Schlacht im letzten Band zurück.
Die Atmosphäre im Buch ist je nach Handlungsstrang anders geprägt. Das fesselnde Gefühl, was nach dem zähen Anfang auftritt, ist jedoch immer präsent, egal ob es gerade um Beziehungskram, die Rettung der Welt oder actionreiche Kämpfe geht. Durch den humorvollen Charme wird diese meist etwas aufgelockert und auch der Lesespaß tritt mehr in den Vordergrund. Dieser tritt vor allem am Anfang einfach nicht auf, erst nach einiger Zeit – was eigentlich so nicht sein sollte. Schade eigentlich, das hätte ich nämlich nicht erwartet!



Fazit

Der fünfte Band der Chroniken der Unterwelt wirkt am Anfang gar nicht verloren – die letzten Ereignisse werden noch einmal wiederholt, sodass man sehr schnell wieder rein findet. Jedoch dauert es erst einmal , bis man das Buch interessant findet, ein zäher Anfang von rund 150 Seiten nimmt einen den Lesespaß. Auch einige Charaktere und Beziehungen sind ein wenig nervig, werden jedoch durch positive andere ausgeglichen. Der humorvolle Schreibstil gleicht so manche fesselnde Szene aus und schon bald kommt Clare wieder in ihre altbekannte Hochform – das Buch plättet einen bis zur letzten Seite! Alles in allem wurde es dann doch noch recht gut, weswegen ich nun gerüstet bin für die letzte Schlacht!


City of Lost Souls bekommt:

4/5 Herzen



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Freitag, 9. August 2013

[SuB-Futter] Neuzugänge im Regal #28

Freitag, 9. August 2013


Nicht nur mein Freund wird heute an seinem Geburtstag reich beschenkt, nein. Auch ich bekam die letzten Tage einige tolle Bücher, auf die ich schon gewartet hatte! Die meisten waren vorbestellt und schmücken jetzt SuB und Regal. Also dann!


Ilona Andrews  -  Stadt der Finsternis 01. Die Nacht der Magie

Das Buch hatte ich vor zwei Jahren gelesen und auf dem neugeborenen Blog hier rezensiert. Doch bisher hat es einfach nicht mir gehört - da ich die Reihe aber so unbedingt weiter verfolgen MUSS, musste ich das jetzt ändern!
Somit zog dann auch erstmal Band Eins dieser tollen Urban-Fantasy-Reihe bei mir ein. Wirklich nur zu empfehlen! Die muss man einfach lesen - das Autorenduo ist unglaublich. Auch wenn die Story etwas braucht, bis sie ins Rollen kommt ;)
Die Reihe werde ich wohl bis Band 6 nochmal komplett Re-Readen... muss einfach sein!
(Verlag: Egmont LYX // 286 Seiten)



Cynthia Hand  -  Unearthly 03. Himmelsbrand 

Auch der Abschluss der Unearthly-Trilogie, der diesen Monat erschienen ist, muss bei mir einfach einziehen. Clara und die anderen Engel konnten mich schon zweimal von sich überzeugen, also sicherlich auch beim Abschluss!
Einerseits freue ich mich auf der Finale, auf der anderen Seite fürchte ich mich ein wenig davor - dann ist ja alles vorbei! Es wird bestimmt richtig spannend und das Buch ist auch um einiges dicker als seine Vorgänger.
Ich sitze erstmal auf heißen Kohlen und überlege mir, wann ich das Buch wohl lesen werde...
(Verlag: Rowohlt // 440 Seiten)



Jessica Spotswood  -  Töchter des Mondes 02. Sternenfluch

Der erste Teil der "Töchter des Mondes" erschien vor ungefähr einem Jahr - nachdem Sonne ihre tolle Rezension dazu schrieb, lieh sie mir das Buch und ich war verzaubert! Zum Geburtstag bekam ich es dann geschenkt und kann nun eigenhändig mit der Reihe weitermachen.
Umso besser, dass nun endlich(!) Band Zwei erscheint, welches natürlich gleich bei mir einziehen musste. Ich bin schon gespannt, wie es mit den drei Schwestern wohl weitergeht und ob das Schlamassel irgendwie lösbar ist... wird bald verschlungen, ganz sicher!
(Verlag: Egmont INK // 377 Seiten)



Ilona Andrews  -  Stadt der Finsternis 06. Geheime Macht

Nicht ohne Grund zieht bei mir nun die Stadt der Finsternis-Reihe ein - Band Nummero Sechs erschien jetzt ebenfalls ganz neu im August, der sofort bei mir Platz nehmen musste!
Bis ich da bin werden ja die anderen Bände nochmal gelesen, doch musste er nun trotzdem schon her! 
Diesmal geht es nicht um Kate, sondern man begleitet Andrea - deswegen auch der plötzliche Motivwechsel. Die braunhaarige, schwertschwingende Kate gegen die blondhaarige, pistolenliebende Andrea - ich freue mich auf ihre Geschichte!
Das blutige und brutale Endzeitdrama geht also weiter - blöd nur, dass Band 3 im Deutschen in zwei Teile gesplittet wurde. Also zieht erstmal der dritte bei mir ein, während Band Vier noch warten muss.
Ich bin ja mal gespannt, wie sich das Ganze jetzt weiterentwickelt und ob alle wieder zusammen finden. Vor allem für Alex sah es ja nicht so rosig aus... An Brutalität soll es ja auch schon wieder zu nehmen. Ich bin gespannt, ob ich das alles so wegstecken kann. Normal kann ich sowas ja gar nicht lesen...
Ich bin also ziemlich gespannt darauf!
(Verlag: Egmont INK // 442 Seiten)
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Mittwoch, 7. August 2013

[Rezension] Wie es dem Glück beliebt von Alissa Johnson

Mittwoch, 7. August 2013


Autor: Alissa Johnson
Titel: Wie es dem Glück beliebt
Originaltitel: As Luck Would Have It
Reihe:
Providence Serie #1
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 403 Seiten
Preis: 9,99 €uro
ISBN: 978-3-8025-8975-1
Leseprobe



Klappentext

Lady Sophie Everton hat Dinge erlebt, bei deren bloßer Erwähnung die feinen Damen der englischen Gesellschaft in Ohnmacht fallen würden. Mit ihrem Vater ist sie in ferne Länder gereist, wurde fast von einem Tiger gefressen, hat einen unbekannten Stamm in den Dschungeln Südamerikas entdeckt und wurde versehentlich von einem Jäger angeschossen. Nun reist sie nach London zurück, um sich von den Strapazen des Abenteuerlebens zu erholen.
Doch noch auf dem Schiff nach England tritt ein Fremder an sie heran. Sie soll im Auftrag des Prinzregenten ihren eigenen Cousin, Lord Loudor, ausspionieren, der das Vermögen ihrer Familie veruntreut hat und im Verdacht steht, mit Verrätern im Bunde zu sein. Dabei trifft sie auf den attraktiven Alexander, Herzog von Rockeforte. Dieser ist ebenfalls hinter ihrem windigen Cousin her und hofft, an ihn heranzukommen, indem er Sophie zum Schein den Hof macht.
Allerdings hat Alexander nicht damit gerechnet, dass die quirlige junge Frau sein Herz im Sturm erobern würde. Auch Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den charmanten Lord. Doch dann findet sie heraus, dass Loudor einen niederträchtigen Plan verfolgt, der sie in den Ruin stürzen könnte, und ihr Glück gerät in ernsthafte Gefahr. (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Das Buch war mein allererster historischer Roman, den ich gelesen habe – irgendwie dachte ich mir, sollte ich es doch mal ausprobieren. Die kleine Verlosung bei der Leser-Welt, bei der ich auch noch Glück hatte, hat sich für mich aber definitiv gelohnt: Das Buch hat mir richtig gut gefallen! An dem Genre werde ich wohl festhalten.

Zu Beginn des Buches erlebt man erst einmal im den Tod eines Lords mit, wobei dessen Freund im einige Versprechen abringen muss. Vor allem das letzte, was dem Leser zunächst nicht bekannt ist, ist mysteriös und wirft einige Fragen auf. Anschließend gibt es einen Zeitsprung in die Gegenwart des Buches, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sophie Everton kommt von einer 12-jährigen Weltreise zurück nach London. Noch bevor sie die Insel betreten kann, bekommt sie einen Auftrag von der britischen Krone, für die sie als Spionin arbeiten soll.
Die Idee hinter dem Buch gefällt mir recht gut. Sophie ist keine typische Anstandsdame und fällt mit ihrem Charakter sehr aus der Norm, was das Ganze von Anfang an unglaublich spannend macht. Sie als Spionin einzusetzen finde ich auch gut überlegt und definitiv untypisch für diese Zeit. Alexander da mit einzubringen, mischt das Ganze ein wenig auf und da die Geschichte zur Zeit von Napoleon spielt, bekommt man ab und an ein paar geschichtliche Leckerbissen verpasst.
Die Umsetzung dieser Ideen ist jedoch nicht ganz so perfekt. Bei den Charakteren hat Johnson alles noch richtig gemacht, jedoch hapert es ein wenig an der Handlung. Die Anziehung der beiden steht definitiv im Vordergrund, weswegen mir persönlich die Spionage viel zu kurz kommt. So sollte dies doch buchprägend sein und es hat mich deshalb schon ein wenig enttäuscht. Vor allem gegen Ende, bei der Überraschung überhaupt, ist es mir ein wenig suspekt vorgekommen und Enttäuschung machte sich bei mir breit.

Die Charaktere sind der Autorin mehr als gelungen: sehr vielseitig und realistisch gestaltet. Sophie Everton ist keine Anstandsdame, wie auch, wenn man die Hälfte seines Lebens um die ganze Welt reist. Sie wirkt mit ihrem Auftreten sehr abenteuerlich und auch rebellisch, einfach untypisch für den britischen Adel. Sie ist von stürmischer Natur und überhaupt nicht auf der Suche nach einem Ehemann, wie es für ihr Alter üblich sein sollte. Für mich war Sophie eine der interessantesten weiblichen Protagonisten, die ich kennenlernen durfte. Denn auch sie hat einige Schwächen, die auf ein Ereignis aus ihrer Kindheit zurückzuführen ist.
Daneben wäre dann noch Alexander, der Herzog von Rockeforte, welcher allgemein als Herzensbrecher gilt. Durch seinen Spionageauftrag, in dem er Sophies Cousin Loudor dem Verrat überführen soll, muss er sich auch Sophie annähern, die ihn sofort bezaubern kann. Auch untypisch für ihn, so hat er doch stets die Zügel in der Hand und sich unter Kontrolle. Er ist leidenschaftlich und anbetungswürdig, denn für die Frau seiner Träume würde er alles tun. Er hat ein großes Herz, was auch sein bester Freund Whit immer wieder bestätigen kann.
Die Beziehung der beiden ist in erster Linie mehr als amüsant, während sie erst später leidenschaftlich wird. Ihr erstes Zusammentreffen ist definitiv kein Zufall, sondern von Alex geplant – Sophies Kutsche hat einen Unfall und er ist sofort zur Stelle. Schon hier ist er mehr als fasziniert von ihm, während ihr das alles mehr als peinlich ist. Sie liefern sich einige Wortgefechte, bei denen man sich gut amüsieren kann. Alex stellt ihr regelrecht nach, indem er auf jeder Veranstaltung auftaucht, wo auch sie ist, obwohl er eigentlich alles sonst meidet. Zwischen ihnen existiert etwas, doch lange Zeit steht keiner von beiden dazu. Wachsende Probleme, Distanz und das Schweigen über ihre Gefühle legt ihnen Steine in den Weg. Später wird es leidenschaftlich und sinnlich  die erotischen Szenen sind gut in die Handlung eingebettet, kommen nicht zu früh und sind nett umschrieben.

Die Emotionen zwischen den einzelnen Figuren hat Johnson gut rüber gebracht, sodass sie auch beim Leser ankamen. Nichts wirkt erzwungen, sondern sehr realistisch – vor allem wenn man mit Sophies Gefühlen konfrontiert wird, die im Laufe der Geschichte die ganze Palette benutzt. Auch die Männer zeigen ab und an Emotionen, doch hält sich dies in Grenzen.
Der Schreibstil ist der Zeit perfekt angepasst – so verwendet die Autorin gängige Wörter, Wortgruppen und Redewendungen, die einen direkt ins 19. Jahrhundert versetzen. Einige Begriffe waren mir fremd, doch lässt sich so etwas schnell beseitigen. Daran gewöhnen musste ich mich allerdings schon, ein wenig Einlesezeit muss also sein, erst dann kann richtiger Spaß dabei aufkommen. Doch allzu kompliziert und verwirrend wurde es nie, im Großen und Ganzen wird es einfach und flüssig gehalten.
Im Buch selbst gibt es, wie fast immer, mehrere Sichten und Handlungsstränge, die jedoch sehr übersichtlich sind und nicht allzu sehr verwirren. Die meiste Zeit über begleitet man Sophie mit ihren Gefühlen, ihrem Auftrag und ihren Problemen. Auch Alex kommt ab und an zu Wort, genauso wie Sophies Cousin Loudor und der Anwalt William, allerdings liegt das Augenmerk eindeutig auf Sophie, weswegen man ihr auch am nächsten ist.

Die Handlung braucht erst einmal ein wenig, bis sie so richtig ins Rollen kommt. Dabei geht die Anziehung der Hauptcharaktere schneller von statten, als das interessante Hauptthema der Spionage. Die Autorin setzt andere Prioritäten, als ich erwartet hatte, weswegen im Laufe des Buches kleine Enttäuschungen auftreten. Dies kann anfangs sogar ermüdend wirken, aber schon bald lässt dieser Aspekt nach. Alles ist anders, als man zunächst denkt und Sophie findet sich schneller in der Gesellschaft ein, als sie dachte. Szenen mit ihren neugewonnenen Freundinnen bringen neuen Schwung in die Handlung. 
Mit der Zeit werden die Probleme mit Loudur präsenter, sodass auch endlich Action und Spannung aufkommen. Ich war endgültig gefesselt von dem Buch, nicht mehr nur von der Liebesgeschichte, sondern auch vom Rest. Im Laufe der Zeit wird es auch richtig dramatisch, einige Wendungen bringen frischen Wind und Abwechslung in die Sache. Sophie schwebt in Gefahr und es ist unklar, wie sie da zusammen mit Alex wieder raus kommen soll. Eine urkomische Aufklärung folgt, die ich nicht erwartet hatte und mir ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt. Somit endet das Ganze eher seicht, wenn auch mir die Wendung ein wenig zu „brav“ war.
Die Atmosphäre passt sich gut meinem Lesespaß an, den ich während des Lesens empfand. Durch den Schreibstil fühlt man sich richtig gut in das britische 19. Jahrhundert versetzt. Ansonsten werden die Atmosphäre, sowie der Lesespaß meist von Emotionen und Gefühlen geprägt. Besonders Spaß hatte ich an den Annäherungsversuchen von Sophie und Alex – hier konnte ich auch mal laut lachen!



Fazit

Für mich war „Wie es dem Glück beliebt“ ein guter Start in ein mir unbekanntes Genre, wobei ich sehr viel Spaß hatte. Ich fieberte mit den sympathischen Hauptcharakteren mit und konnte bei ihrer Beziehung mehr als einmal lachen. Die Idee mit der Spionage klingt gut, wird aber nur bedingt gut umgesetzt. Durch den Schreibstil fühlt man sich perfekt in das britische 19. Jahrhundert versetzt, auch wenn man anfangs ein wenig Einlesezeit benötigt, bis man sich daran gewöhnt hat. Mit der Zeit nahm die Handlung an Schwung auf, weswegen mich das Buch noch richtig begeistern konnte – ganz klar, eine uneingeschränkte Leseempfehlung!


Wie es dem Glück beliebt bekommt:

4,5/5 Herzen




Band 1: Wie es dem Glück beliebt
Band 2: Ein Erzfeind zum Verlieben (ab Januar 2014)

weitere Bände sind in Planung...

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