Samstag, 13. Juli 2013

[Rezension] Sengende Nähe von Nalini Singh

Samstag, 13. Juli 2013



Autor: Nalini Singh
Titel: Sengende Nähe
Originaltitel: Branded by Fire
Reihe:
Psy/Changeling #6
Verlag: Egmont LYX
Umfang: 413 Seiten
Preis: 9,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8273-8
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.



Klappentext


Schweren Herzens hat sich die Leopardin Mercy Smith damit abgefunden, allein zu bleiben. Obwohl sie sich schon lange nach einem Gefährten sehnt, will sich in ihrem Rudel partout kein gleichberechtigter Partner finden. Entweder sind die Männer bereits glücklich vergeben, oder sie sind mit Mercy starker Persönlichkeit überfordert. Und ihre Stellung als Wächterin der DarkRiver-Leoparden aufzugeben, um andernorts nach einem Gefährten zu suchen, kommt für Mercy nicht infrage. 
Denn die Zeiten sind gefährlich: Überall im Land begehen Mediale Selbstmordanschläge, und direkt vom Territorium der DarkRiver-Leoparden wird ein brillanter Wissenschaftler entführt. Die Leoparden und ihre Verbündeten, das Rudel der SnowDancer-Wölfe, wollen der Sache gemeinsam auf den Grund gehen. Mercy und ein Wächter der Wölfe, der attraktive Riley Kincaid, führen die Suche an. Schnell finden die beiden eine erfolgversprechende Spur und kommen dem Kidnapper bedrohlich nahe. 
Dabei wird immer deutlicher, dass zwischen den beiden Gestaltwandlern eine unbändige Leidenschaft schwelt. Und obwohl Mercy sich ihre Gefühle nicht eingestehen will und sich mit Klauen und Zähnen gegen die Avancen des verführerischen Wolfs wehrt, kann sie ihm bald nicht mehr widerstehen... (Bild- & Textquelle: Egmont LYX)



Meine Meinung

Mercy ist einem schon vom ersten Band an bekannt und sympathisch. Sie hat Witz, Charme und genug Power um bei den ganzen Testosteron-Kerlen mitzuhalten. Es gefällt mir also ganz besonders, dass die rothaarige Katze nun ihre eigene Geschichte kriegt und ihren Gefährten findet, auch wenn sie sich sicherlich was ganz anderes vorgestellt hatte. Doch, ist er auch dominant genug? Wir werden sehen!

Der Prolog weißt diesmal auf die Veränderungen bei den Medialen und im Medialnet hin und es wird klar: alles wird gehörig durcheinander gebracht. Das kann kein gutes Ende nehmen!
Die Handlung beginnt damit, dass Mercy sich von Dorians Feier geschlichen hat und nun im Wald umherläuft, mehr als sauer. Sie weiß, dass sie zu dominant ist für viele Männer aus ihrem Rudel – genau diese Tatsache, dass sie ihren Gefährten nicht findet, macht sie traurig, wütend und einsam zugleich. Dabei braucht sie dringend körperliche Nähe, sie steht regelrecht unter Strom.
Riley hat sie gewittert, ist ihr hinterher und kommt zum Stell-dich-ein vorbei. Obwohl es ihr nicht so richtig passt, lehnt sie ihn nicht ab – man merkt schon hier, dass das Buch einfach nur heiß und explosiv werden wird. Die beiden lassen nichts anbrennen! Gestört hat mich das hier übrigens nicht. Es ist hoch erotisch, ja, aber nicht plump und da die beiden sich schon länger kennen überhaupt kein Problem für mein Gewissen.
Riley lernt man endlich auch besser kennen – er ist ein Mann, der sich viel zu viele Sorgen um seine Mitmenschen macht, vor allem um seine Geschwister Brenna und Andrew, wobei erstere sich einfach nur noch eingeengt fühlt. Er will für sie nur das Beste und seitdem sie damals entführt wurde, bemuttert er sie nur noch mehr und macht sich gleichzeitig dutzend Vorwürfe. Süß ist er ja, aber das ist gleichzeitig auch seine größte Macke.

Wie jedes Mal gibt es auch wieder Einblicke in die Medialengehirne und wird diesmal mit totaler Gewalt und Brutalität konfrontiert. Einige Mediale agieren wie Roboter und begehen mit Sprengsätzen an den Körpern Selbstmord. Was geschieht da nur momentan? Diese Entwicklung kann einem Angst einjagen.
Auch auf dem Gebiet der DarkRiver-Leoparden tritt so ein Fall auf – nebenbei wird noch ein äußerst brillanter jugendlicher Wissenschaftler entführt, was vor allem durch den Kontrollverlust seiner kleinen Schwester auffällt. Riley und Mercy bekommen den Job, der Sache auf den Grund zu gehen, gemeinsam. 
Man merkt mit der Zeit, wie sich ihre Beziehung zueinander ändert, schon beim ersten Treffen gehen sie völlig anders aufeinander ein. Es ist gleichzeitig süß, witzig und erotisch, wie sie ihre Liebe zueinander entdecken und auch dramatisch, wie es einfach nicht zu passen scheint, da sie nicht der gleichen Spezies angehören und dazu noch aus anderen Rudeln kommen.
Doch das hält sie nicht auf – sie spielen auf Gestaltwandlerart miteinander und der wichtigste Punkt hierbei wäre, dass sie sich gegenseitig helfen. Mercy kann Riley die Albträume nehmen, die ihn seit Brennas Unglück heim suchen und das begeistert und nimmt mich total mit.
Hoch erotisch geht es natürlich auch weiter, da bleibt kein Auge trocken! Doch die beiden stoßen auf weitere Probleme, wovon sich das größte Vertrauen nennt. Riley ist zu sehr Beschützer und scheint sie ständig zu bedrängen, was sie weder braucht noch will.

Aber auch der Menschenbund scheint nicht zu schlafen, so ist dieser diesmal der Hauptübeltäter. Es gibt also immer mehr Verrückte, die einzig allein auf Macht aus sind und es ist ihnen egal, wie viele Lebewesen dafür sterben müssen um diese zu bekommen.
Was mir gut gefiel ist, wie die beiden Rudel zusammengearbeitet haben. Hand in Hand geht das plötzlich, obwohl man sich am Anfang noch misstrauisch gegenüberstand. Alle werden schön mit einbezogen und man ist bei beiden Rudeln mal zu Hause. Außerdem werden erste Steine für zukünftige Paare gelegt.
Gegen Ende spitzt sich alles plötzlich extrem zu – der Menschenbund schlägt zu und falls er gewinnt, gibt es riesige Einschnitte in das Machtgefüge der Medialen und das Medialnet wird zusammenbrechen. Außerdem müssen sich Riley und Mercy entscheiden, wer von ihnen sein Rudel verlässt – anders können sie nicht zueinander finden.
Erstmals arbeitet der Rat auch mit den Wandlern zusammen, da scheint sich etwas das Machtgefüge verschoben zu haben; die Wandler haben was gut. Mal sehen, wie das umgesetzt wird.
Man merkt, wie in dem Buch die Aktion fehlt – der große Knall tritt nicht ein. Aber das ist nicht schlimm: das Drumherum fesselt genug und die Emotionen gleichen alles wieder aus!
Am Ende gibt es noch eine sehr erfreuliche Nachricht für Lucas und Sascha, die das Buch super abschließt und einen ganz heiß auf den nächsten Teil macht!



Fazit

Das Buch war leidenschaftlich, explosiv und so emotional wie kaum ein anderes vorher. Mercy und Riley haben es nicht einfach – beide dominant, verschiedene Rudel und dann können sie sich doch eigentlich gar nicht leiden, oder doch? Ihre Beziehung hat einfach alles, was man sich wünschen kann. Nebenbei drehen noch die Medialen frei und der Menschenbund schlägt zu. Das Buch ist zwar weniger actionreich, punktet dafür aber mehr auf der gefühlvollen Seite und kann trotzdem fesseln. Einfach herrlich!


Sengende Nähe bekommt:

5/5 Herzen




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