Freitag, 5. Juli 2013

[Rezension] Cambion Chronicles 02. Smaragdgrün wie die Dämmerung von Jaime Reed

Freitag, 5. Juli 2013


Autor: Jaime Reed
Titel: Smaragdgrün wie die Dämmerung
Originaltitel: Burning Emerald
Reihe:
Cambion Chronicles #2
Verlag: Egmont INK
Umfang: 397 Seiten
Preis: 14,99 €uro
ISBN: 978-3-8639-6033-9
Leseprobe

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse des Vorgänges enthalten.



Klappentext

Heldin Samara kämpft mit dem Dämon in ihrem Körper um ihre Selbstbestimmung und um die Liebe ihres Seelenverwandten - Für Samara ist es nicht gerade einfach, mit ihrer Besessenheit klarzukommen. Niemand außer ihrer Mutter und ihrem Freund Caleb darf davon erfahren. 
Samara entfernt sich immer mehr von ihren Freunden. Als wäre nicht schon alles kompliziert genug, interessiert sich auch noch ihr Schulkamerad Malik für sie. Mehr, als ihr lieb ist. Dabei ist Malik nicht das, was er zu sein scheint… (Bild- & Textquelle: Egmont INK)




Meine Meinung

Ich hatte kaum noch Erinnerungen an den ersten Band, der damals übrigens nur geliehen war. Doch auch der Inhalt von Band Zwei klang ziemlich vielversprechend. Ich freute mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte, die ich genauso leicht und lustig erwartet habe – und sie sogar noch verbessert bekam!

Auf den ersten Seiten wird noch einmal das Wichtigste zu den Cambions und zu den Ereignissen aus Band Eins wiederholt und gleichzeitig gut mit den Ereignissen verbunden. Ich war sofort wieder vom Buch gefangen – Samara versucht nun mit ihrer neuen Situation und damit auch mit Lilith klar zu kommen. Jedoch erweist sich das als gar nicht so einfach. Die Mädchen in ihrer Schule hegen nun einen riesigen Hass auf sie, wären die Jungs sie anhimmeln; ihr gefällt beides nicht und mehr als einmal wünscht sie sich ihr normales Leben zurück.
Der Schreibstil ist genauso locker wie im ersten Band, was mich erneut begeistern konnte. Die Seiten verfliegen nur so und Samara zu begleiten und ihre Gedanken zu teilen macht einfach Spaß. Sie ist immer noch eine so sympathische Person wie im ersten Band, die auch hier ihre Bodenständigkeit nie verliert, auch wenn die Konflikte viel schwerer sind.
Bald tritt auch schon der Inhalt in Kraft, denn Malik tritt auf, der eine größere Rolle in der Handlung bekommen soll. Es wird bald schon klar, dass er Samara ganz für sich ist – die Frage ist nur, ob es auch bei ihm am Sukkubus liegt oder an etwas anderem. Das er anders ist sieht Samara bald und es ist klar, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Nur was?

Auch dieses Mal gibt es weder klischeehafte Charaktere, noch klischeehafte Handlungen. Alles ist innovativ und  realistisch. Auch das Nadine weiterhin ein Fokus von Samaras Denken, was nicht nur an Lilith liegt. Obwohl sie verstorben ist wird sehr oft an sie gedacht und auch sie ist es, durch die schwerwiegende Probleme auftreten, die einfach nicht lösbar scheinen.
Caleb ist natürlich auch wieder mit von der Partie, auch wenn er dieses Mal nur kurze Auftritte hat, da er die  meiste Zeit außer Gefecht gesetzt ist. Dadurch sind auch die Szenen zwischen den beiden stark eingeschränkt, auch wenn mir das persönlich nicht viel ausmacht – es hat mich trotzdem noch gefesselt und begeistert!
Der erste Anschlag, der auf Caleb verübt wird, bringt erst einmal so richtig die Handlung ins Rollen und lässt außerdem auch die Spannung steigen. Irgendetwas scheint einfach nicht zu stimmen, doch es ist schwer für die beiden, dahinter zu kommen.
Ein wichtiges Thema im Buch ist die lebenslängliche Verbindung zweier Cambions, die auch gleichzeitig die Probleme mit sich bringt. Hier erfährt man wieder mehr über die Spezies, was wieder mehr Licht ins Dunkle bringt. Die lebenslängliche Verbindung ist bei Samara und Caleb teilweise schon vorhanden, so spüren sie sofort, wenn es dem anderen schlecht geht und bekommen auch dessen Schmerzen. Generell scheinen sie sich gefühlsmäßig auf einer tieferen Ebene zu befinden, was man an vielen Stellen merkt.

Was bei mir ein riesiger Pluspunkt dieses Mal ist: Mia ist eindeutig erwachsener als im ersten Band. Sie stört nicht, eher im Gegenteil – sie unterstreicht Samaras Veränderungen und macht diese dem Leser noch einmal zusätzlich bewusst. Denn durch die Geheimnisse der Cambions, die Samara nicht verraten kann, entfernen sie sich immer mehr voneinander.
Im Laufe der Handlung passieren immer merkwürdigere Sachen, die Anschläge werden tödlicher und aggressiver – was ist da nur los? Das Buch lädt regelrecht zum Rätselraten ein.
Als man die Lösung und den Täter dafür bekommt, ist man geschockt und überrascht zugleich. Man merkt, wie Samara durch die Verbindung immer mehr ausflippt; es verändert sie zunehmend und tut ihr gleichzeitig nicht gut. Die Überraschung kann alles ändern – eine interessante Persönlichkeit ist es dazu und es treten ein Haufen neuer Probleme zusätzlich auf. Das Ende scheint vorbestimmt...
Doch man wird immer wieder mit Wendungen überrascht, die Geister à la Lilith und Capone drehen frei und man bekommt es mit weiteren Feinden zu tun. Es war richtig spannend, ich fieberte regelrecht mit und bei mir wurden die verschiedensten Emotionen hervorgerufen.
Das Ende überrascht einen so richtig! Ich war einfach nur geschockt, als ich bemerkte, in was für eine Richtung das Ganze läuft. Ich hab mich kaum mehr ein gekriegt und war sprachlos... Wie man das Problem wohl lösen will?



Fazit

Das Buch war für mich noch eine richtige Steigerung zum Vorgängerband! Samara ist mit ihrer lockeren Art, die sich im Schreibstil widerspiegelt, einfach sympathisch, auch wenn sie dieses Mal ein wenig mehr leiden muss. Caleb rückt in den Hintergrund und damit auch die romantischen Szenen, was dem aber keinen Abbruch tut. Das Buch ist spannend, fesselnd und steckt voller Geheimnisse, Überraschungen und Wendungen. Die lebenslängliche Verbindung von Cambions ist ein großes Thema und am Ende besteht mehr als ein Problem für die gemeinsame Zukunft von Samara und Caleb – ich bin gespannt, wie DAS wohl im finalen Band gelöst werden soll!


Smaragdgrün wie die Dämmerung bekommt:

5/5 Herzen



Cambion Chronicles

Band 2: Smaragdgün wie die Dämmerung
Band 3: Golden wie das Morgenlicht (ab September 2013)

1 Kommentar[e]:

  1. An die "Tagebücher der Dunkelheit" habe ich mich bisher nicht dran getraut. Keine Ahnung, aber mir war nie danach und doch klingt es einfach wahnsinnig interessant!! Wenn ich Band 1 kaufe (hoffentlich bald) werde ich sehr Zeitnah auch die anderen Bücher holen, denn es gab in letzter Zeit mehrere Cover-Wechsel und es gibt ja nichts blöderes als nicht zusammenpassende Cover finde ich. Sowas stört mich immer absolut! Das ist wie bei den Herren der Unterwelt, als es beim Verlag "SOUL" zugeordet wurde und auf einmal auch die Buchrücken nicht mehr zueinander passen xD

    Liebe Grüße
    Sarah

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