Donnerstag, 16. Mai 2013

[Rezension] Gebannt - Unter fremdem Himmel von Veronica Rossi

Donnerstag, 16. Mai 2013


Titel: Gebannt - Unter fremdem Himmel
Originaltitel: Under the Never Sky 
Reihe:
Aria & Perry-Trilogie #1
Verlag: Oetinger
Umfang: 429 Seiten
Preis: 17,95 €uro
ISBN: 978-3-7891-4620-6
Leseprobe



Klappentext

Die siebzehnjährige Aria lebt in einer hoch technologisierten Welt, in der es kein Leid gibt. In einer Imitation, die perfekter ist als die Realität. 
Doch dann trifft sie auf Perry. Perry, der aus der Wildnis stammt, in der das Recht des Stärkeren gilt und die Natur ihren Tribut fordert. In einer Wirklichkeit, die realer ist als jede Perfektion. 
Als Aria in eben jene Wildnis verstoßen wird, ist es Perry, der ihr das Leben rettet. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, doch bald schon stellen sie fest, dass sie etwas ganz Entscheidendes verbindet: die Suche nach denen, die sie lieben. Eine Suche, die sie das Leben kosten könnte, voller Gefahren und in einer Welt, die ihnen feindlich gesinnt ist. 
Dabei wächst Aria nicht nur über sich hinaus, sondern muss sich auch eingestehen, dass sie zunehmend mehr empfindet für Perry. Gefühle, die sie unbedingt vor ihm verbergen will. Doch Perry weiß bereits um ihre Zuneigung ihm gegenüber, denn er besitzt eine besondere Gabe. Aber gegen das Schicksal, das sie mit aller Gewalt zu trennen versucht, scheint ihre Liebe machtlos… (Bild- & Textquelle: Oetinger Verlag)



Meine Meinung

Das Buch bekam ich von meinem Freund zum Geburtstag im November geschenkt – es stand auf den weiten meiner Wunschliste und er hat es sich da raus gesucht und gesagt, er denkt, das würde mir ganz gut gefallen. Ich meine, von der Idee her klingt es gut und ich habe gehofft, dass es eine gute Dystopie ist – und siehe da: mein Freund hatte recht! Es hat mir richtig gut gefallen!

Gleich zu Beginn begleitet man Aria, die mit Freunden auf den Weg ist zu einer verbotenen Suche. Aria geht dort nur mit, da sie über den Anführer der Jungs namens Soren versucht, mehr über ihre Mutter rauszubekommen. Diese lebt in einem anderen Areal, welches seit kurzem defekt ist und sie weiß nicht, ob ihre Mutter noch am Leben ist oder nicht. Alle Mitwirkenden haben ziemlich exotische Namen und auch teilweise neuartige Begriffe für Dinge, wo man sofort merkt, dass man sich in einer zukünftigen Welt befindet.
Doch diese zukünftige Welt ist speziell, denn die Menschen leben nur noch in virtuellen Welten. Sie haben ein sogenanntes „Smarteye“ vor dem Auge, welches sie in diese Welten bringt. Alles scheint möglich, und einfache Sachen, alles was zum Leben gebraucht wird, wird virtuell oder genetisch erzeugt. Ich finde die Idee echt interessant. Besonders, da es in Reverie nicht nur diese künstlichen Welten gibt, sondern auch die Realität, die Welt „draußen“, die sogenannte „Todeszone“ mit ihren Barbaren. Schon hier wird der krasse Gegensatz deutlich, der existiert. 
Das, was nicht zu Beginn erklärt wird, tritt alles noch auf den folgenden Seiten auf, sodass man nie komplett im Dunkeln tappt, was ich gut finde. Oftmals wird man ja einfach in eine Welt geworfen, in der man sich zurechtfinden muss – hier ist das jedoch nicht so.

Soren ist ein sehr unangenehmer Typ und trotzdem finden ihn alle toll, da sein Vater ein wichtiger Mann ist. Paisley, Arias Freundin, begleite sie auf dem Trip, doch sie hat von Beginn an Zweifel, ob das richtig ist, was sie machen. Durch ihre Neugier entsteht schon bald Lebensgefahr für alle und die Spannung setzt ein.
Mittendrin wird die Sicht gewechselt und man begleitet Peregrine, kurz Perry. Er ist aus der Wildnis und stößt unbemerkt in das kaputte Areal, in welchem sich Aria und die anderen Jugendlichen gerade befinden. Hier zeigt sich eine ganz andere Welt und andere Probleme. So hat Perry richtig gute Sinne und spezielle Gaben, die für ihn überlebenswichtig sind. Er gehört zu einem Stamm namens Tiden und für sie zählt nur das Überleben in der harten Welt, egal wie. Sein Bruder ist der Kriegsherr des Stammes, jedoch haben sie ein schlechtes Verhältnis zueinander.
An dieser Stelle wurde mir schon klar, wie vielseitig und magisch diese Welt namens Reverie eigentlich ist. So interessant und fesselnd von Anfang an finde ich nur selten ein Buch.
Durch Arias baldige Verbannung, da ihr die Schuld an den Ereignissen gegeben wird, triff sie in der Wildnis auf Perry, der ihr das Leben vor den gefährlichen Ätherstürmen rettet. Ihre Welten prallen aufeinander und das größte Abenteuer in Arias Leben beginnt.

Perry und Aria reisen zusammen, doch beide aus unterschiedlichen Gründen. Sie, damit sie überhaupt den Hauch einer Chance hat zu Überleben und er um seinen Neffen Talon zu finden, den die Siedler, also Arias Leute, entführt haben. Anfangs gibt es bei beiden nur Streitigkeiten, Misstrauen und Missgunst. Doch sie lernen, miteinander umzugehen und freunden sich dann schon irgendwie an. 
Andere Personen, wie Perrys lustiger Freund Roar kommen dazu und machen die Handlung dynamisch, lassen sie nicht auf der Stelle herumtreten. Er lockert oft ernste Situationen auf, ist das Gegenteil von Perry und erzählt auch erstmals mehr über die Wildnis und ihr Leben. Mich ließ die Geschichte kaum los, so fasziniert war ich davon!
Aria und Perry entdecken gegenseitig die Welt des Anderen und spenden sich gleichzeitig Halt. Wendungen, die immer wieder Steine in ihre Wege legen ändern auch gleichzeitig ihre Ziele und machen die Handlung nur spannender. Viele Überraschungen tragen ebenfalls dazu bei und die Seiten fliegen nur so dahin. Ein offenes Ende hinterlässt tausend Fragen und man verlangt automatisch nach dem zweiten Teil!



Fazit

Mehr kann und möchte ich gar nicht über das Buch sagen, denn das Abenteuer, was Aria und Perry bestreiten ist so vielseitig und abwechslungsreich, dass man es einfach selbst gelesen haben muss. Aria macht eine riesige Entwicklung durch und hat am Ende doch keine Wahl für ihre Zukunft, genauso wenig wie Perry. Ob die beiden im zweiten Teil wieder zueinander finden bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass Veronica Rossi mich mit diesem Werk absolut begeistert, fasziniert und gefesselt hat – und dieses atemberaubende Abenteuer möchte ich nächstes Mal auch wieder erleben! Top-Empfehlung für diese magische Welt namens Reverie, in welcher die Gegensätze nicht größer sein könnten!


Gebannt - Unter fremdem Himmel bekommt:

5/5 Herzen




Aria & Perry-Trilogie

Band 1: Gebannt - Unter fremdem Himmel

1 Kommentar[e]:

  1. Hey :)
    Eine echt schöne Rezi, mir hat das Buch auch total gut gefallen. Da hat dein Freund einen echt guten Geschmack was Bücher angeht :3
    Lg <3

    AntwortenLöschen

Über Kommentare und Meinungen von Euch freue ich mich jederzeit sehr.
Und ich werde auch direkt unter jedem Kommentar antworten, sollte es Fragen oder Ähnliches geben - also schaut dann einfach noch mal 3-4 Tage später vorbei ;)

Also los, traut euch - ich freue mich über jedes geschriebenes Wort! ;)

Liebe Grüße
Lisa

Copyright by Lisa Ullrich 2011-2017. Powered by Blogger.

© little bookland, AllRightsReserved.

Designed by ScreenWritersArena