Freitag, 11. Mai 2012

[Rezension] Blut von Lori Handeland

Freitag, 11. Mai 2012


Titel: Blut
Originaltitel: Apocalypse Happens
Reihe: Die Phoenix Chroniken #3
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 317 Seiten
Preis: 12,95 €uro
ISBN: 978-3-8025-8394-0

Der Inhalt oder die Rezension können möglicherweise Spoiler über Charaktere, Rahmenhandlung & Geschehnisse der Vorgänger enthalten.


Klappentext

Als Elizabeth Phoenix in der Nähe von Los Angeles ein Nest apokalyptischer Drachendämonen aufspürt, erhält sie einen Hinweis auf ein mächtiges Zauberbuch, mit dessen Hilfe sie den Jüngsten Tag verhindern kann. 
Eine gefährliche Suche beginnt, bei der weit mehr auf dem Spiel steht als Liz' Leben. Es scheint, als befände sich unter ihren Verbündeten ein Verräter, denn die Mächte des Bösen sind Liz stets einen Schritt voraus. Wem kann sie jetzt noch trauen? (Text- & Bildquelle: Egmont Lyx)


Meine Meinung

Band Nummer 3 der Reihe ist erneut beendet – und begeisterte erneut so, wie beim ersten Mal. Mit Abstand der beste Band der Reihe, warum? Dafür gibt es einfache Gründe.

Auch hier bekam man anfangs wieder eine kleine Einführung in die vorangegangenen Geschehnisse, die Welt und die wichtigsten Wesen und Begriffe. Dies ist vor allem dann günstig, wenn ein größerer Zeitraum zwischen den Bänden liegt. Außerdem beginnt erneut alles sehr rasant, man wird sofort in die neue Handlung, hier ein Kampf, geworfen, was einen sehr schnell in die Geschichte wieder einführt und die Realität vergessen lässt.
Man erlebt Lizzy das zweite Mal als Vampirin, das erste Mal tat man das in Band 2 gegen Ende. Sie ist komplett anders und bösartig, aber auf irgendeine Weise gefällt mir diese Seite auch an ihr.
Im gesamten Buch kommt sehr oft Sawyer vor, was mir persönlich natürlich sehr gefiel. Genauso mag ich das! Vor allem erfährt man endlich mehr über diesen geheimnisvollen Mann und kann seine Motive, sein Denken und Handeln nachvollziehen. Außerdem wird seine Vergangenheit gelüftet, jedenfalls ein kleiner Teil. Die kleinen Rückblicke eben in sein vergangenes Leben sind gut gewählt und eine nette Abwechslung zu der normalen Handlung.
Und auch in diesem Band ist ein Familienmitglied das Böse – so langsam ist die Idee ja wirklich ausgelutscht. Erst Jimmy, dann Sawyer und nun wohl Lizzy? Obwohl die Idee wirklich verbraucht ist in dieser Reihe finde ich das böse Familienmitglied hier am besten gewählt. Warum? Für mich wurde hier die meiste Spannung erzeugt, ganz einfach.

Das Buch ist einfach das Beste der Reihe aus drei Gründen: es ist am spannendsten, am abwechslungsreichsten und am gefühlvollsten. Außerdem kommt Jimmy so gut wie gar nicht vor – mega Pluspunkt!
Endlich erfährt man auch, was es mit Lizzy Nachnamen auf hat. Denn der Phoenix steigt regelrecht aus der Asche empor. Insgesamt werden dadurch viele Hintergründe geklärt, die nicht nur Sawyer, sondern eben auch Lizzy betreffen und einem als Leser alles besser verständlich macht.
Auch in diesem Band gibt es neue, übernatürliche Wesen, die immer neuen Wind in die Handlung bringen. So wird es nie langweilig und man erlebt immer wieder etwas Neues. Handeland hat großartige Ideen und ein Händchen für das Besondere. Eine ganz neue Artenvielfalt wird einem bekannt gemacht.
Im Laufe der Handlung findet Lizzy heraus, dass sie sich auf der Seite des Bösen einschleusen müssen, um überhaupt ansatzweise eine Chance zum Gewinnen zu haben. Jedoch wird hier mit Verrat in den eigenen Reihen gerechnet, was alles ziemlich undurchsichtig und gleichzeitig richtig spannend macht.
Auch gibt es einige Charaktere, die andere Charakterzüge an den Tag legen, als bisher bekannt. So war da doch Summer, die endlich ihr wahres Gesicht offenbarte und durch die alles den Bach runter ging – meiner Meinung nach! Denn einer muss sterben – doch wer es ist, hat sie hinterhältig selbst entschieden.
Allerdings gewinnt Lizzy dadurch neue Kräfte, um den Kampf gegen das Böse in diesem Buch jedenfalls zu meistern. Die Wendung und Überraschung gegen Ende hatte sein Übriges getan und mir Tränen in die Augen getrieben. Der Schock saß wirklich tief.
Und auch hier gibt es ein relativ offenes Ende, ohne miesen Cliffhanger, was einen gespannt auf den nächsten Teil macht, einen aber nicht übermäßig quält.


Fazit

Für mich war dieser Band das beste Buch der Reihe – nicht nur, weil Sawyer eine relativ große Rolle spielte, nein. Das Buch konnte mich tief berühren und emotionale Seiten in mir wecken, was wirklich nur wenige Bücher können. Die Spannungskurve zog sich durch das komplette Buch und unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen machten es zu einem riesigen Leseerlebnis. 


Blut bekommt:
5/5 Herzen




3 Kommentar[e]:

  1. Tolle Rezi! Der dritte Teil hat mir bis jetzt auch am besten gefallen. Mal sehen wie der vierte ist. :)
    Lg Steffi

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  2. Die Buchreihe muss ich jetzt auch endlich mal lesen....immerhin kann ich mir die von einer Freundin ausleihen :)
    blöd nur, dass ich so viele angefangene Reihen hab....geht dir das auch immer so? >.< hab jetzt extra schon ne Liste angefertigt :D

    LG :)

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  3. ohja so 'nen "Tick" mit Statistiken und Listen hab ich auch *grins*
    und in ein paar Wochen mach ich Bestandsaufnahme bei den Büchern, wenn's abi vorbei is :D mal sehen was sich so angesammelt hat :D

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