Montag, 23. Januar 2012

[Rezension] Die Tribute von Panem 01. Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Montag, 23. Januar 2012


Originaltitel: The Hunger Games
Reihe: Die Tribute von Panem #1
Umfang: 415 Seiten
Preis: 17,90 €uro
ISBN: 978-3-789-132-186
Leseprobe


Klappentext

Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. 
Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln – was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben? (Text- & Bildquelle: Oetinger Verlag)


Meine Meinung

Es ist dieses Phänomen bei mir. Ein Buch begeistert alle – nur mich nicht. So war es zum Beispiel bei „Die Auswahl“ von Ally Condie, was ich einfach nur durchschnittlich fand. Ich verstand den riesigen Hype darum nicht.
Deswegen hatte ich Angst vor den Panem-Büchern, da es mir ja wieder hätte passieren können. Aber glücklicherweise war dem nicht so. Der erste Band hat mich vollends überzeugt!

Allgemeines & die weibliche Hauptfigur
Schon auf den ersten Seiten wird man total in den Bann von Panem gezogen. Suzanne Collins schafft es, mich nach wenigen Seiten so weit in ihre Welt zu ziehen, dass ich die Realität vergaß. Man wird sofort mit dem schwierigen Leben konfrontiert, was Katniss und Gale in Distrikt 12 führen. Das sie wirklich nichts haben, und sogar die wenigen Dinge, die sie besitzen, werden vom Kapitol ausgebeutet. Mich als Leser fesselt diese faszinierende und ungerechte Welt sofort.
Vor allem da das Kapitol und die Bewohner aus den reichen Distrikten einem sofort unsympathisch rüberkommen, da die Hungerspiele nur abgehalten werden, um sie zu unterhalten. Es ist sehr weit unter der Menschenwürde, was da so abgeht. Sie wirken sehr herablassend – der perfekte Gegenpart zu den armen Distrikten.
Was auch gleich zu Beginn auffällt ist, dass die Zeitform Präsens ist. Man fühlt sich so zusätzlich mit der Geschichte verbunden, was durch den Ich-Erzähler nur weiter hervorgehoben wird.
Doch fühlte ich mich nicht sofort mit Katniss verbunden, wie es sein sollte. Ich fand sie anfangs sehr kalt und reserviert, was sich nur bedingt im Verlauf des Buches besserte. Ich denke, und hoffe, dass sich das aber in den weiteren Bänden ändert.
Katniss ist dafür aber sehr mutig und man merkt, dass sie ihre kleine Schwester Prim über alles liebt. Während den Spielen beweist sie mehrmals ihren Einfallsreichtum und ihre Intelligenz. Aber ich habe das Gefühl, sie kann nicht so gut mit Gefühlen umgehen, oder welche zeigen.

Die männlichen Hauptpersonen
Peeta dagegen ist ein sehr emotionsgeladener Mensch. Er ist hilfsbereit und einfach liebenswürdig. Ihn muss man einfach mögen, es bleibt einem nichts anderes übrig. Außerdem bin ich mir noch unsicher, ob er wirklich Gefühle für Katniss hat oder nicht. Jedenfalls lese ich gern von ihm, weil er mir sympathisch ist und einen beruhigt.
Gale, Katniss besten Freund, lernt man nur am Anfang des Buches kennen. Ich bin sicher in den weiteren Bänden wird seine Rolle weitaus größer werden. Er ist für Katniss sehr wichtig, wie ein Bruder, auch wenn sie während der Spiele anfängt, über ihre Gefühle nachzudenken, die sie jedoch nicht deuten kann. Er ist ihr Jagdgefährte schon seit Jahren und niemand kennt sie besser als Gale. Auf mich wirkt er sehr toll.
Noch kann ich mich nicht entscheiden, wen der beiden ich wohl mehr mag. Da geht es mir so wie Katniss, aber mal weiter lesen, wie sich das so alles noch entwickelt.

Die Hungerspiele & das Ende
Bei den anschließenden Hungerspielen wird es sehr interessant. Das Überleben und das Kämpfen in der Arena sind verdammt fesselnd geschrieben, die Seiten verfliegen regelrecht. Mit Abstand waren die ganzen Beschreibungen und Vorkommnisse während der Spiele das Beste an dem Buch. Es war so viel Dramatik dabei und das Ende erst noch! Darüber war ich wirklich sehr überrascht.
Dann kamen da noch Katniss Gefühle dazu, die sie nicht deuten kann und die anbahnende Gefahr aus dem Kapitol – ich bin schon echt gespannt wie ein Flitzebogen.
Was ich hierbei noch sagen muss ist, dass die Geschichte von Anfang an sehr spannend war, und das nie nachgelassen hat. Das Buch war ein wahrer Page-Turner. Einfach nur perfekt.


Fazit

Ich kann mit Worten einfach nicht ausdrücken, wie unglaublich gut ich es fand. Es war einfach nur verdammt interessant, mitreißend, emotionsgeladen. Eine Welt, in die man von der ersten Seite an versinkt und alles um sich herum vergisst.
Ein atemberaubendes, perfektes Werk!


Tödliche Spiele bekommt:
5/5 Herzen

Band 1: Tödliche Spiele

3 Kommentar[e]:

  1. Hab ich mir doch gedacht, dass dir das Buch auch gefallen wird - freut mich auf jeden Fall ;) Schöne Rezension, besser hätte ich es nicht ausdrücken können!

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  2. Mir haben alle drei Bände auch super gefallen - hab ein "Gesamt-Post" dazu geschrieben ohne etwas zu verraten ^^ der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich war froh, dass ich bereits alle drei Bände zu Hause stehen hatte ^^

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  3. Ich liebe dieses Buch einfach! Tolle Rezension, gefällt mir sehr gut :)

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